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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
1765923751
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-146069
Document type:
Monograph
Author:
Casson, Herbert Newton http://d-nb.info/gnd/118814435
Title:
The story of artificial silk
Place of publication:
London
Publisher:
Efficiency Magazine
Year of publication:
[1928]
Scope:
xiii S., S. 17 - 130
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
How artificial silk was invented and marketed
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Allgemeine Yolkswirtsch aftslehre 
389 
schutzgeseizgebung und der obligatorischen Sozialversicherung not 
wendig. Letztere wird sich möglicherweise auf Kosten der 
Militärausgaben entwickeln. Die natürliche Entwicklung der 
Dinge erheischt eine Förderung der Konzentrations- und Föde 
rationsbestrebungen durch die Gesetzgebung 1 ). Die Lohnarbeit 
wii’d in der Wirtschaftsordnung, zu der uns die historische Ent 
wicklung trägt, nicht beseitigt werden, sondern eine nie da 
gewesene Ausdehnung erhalten. Kapitalismus, Genossenschaften, 
Staats- und Kommunalsozialismus erweitern beständig deren 
Feld. Das Arbeiterproletariat aber und der Klassenkampf werden 
verschwinden 2 ). In den genossenschaftlichen Organisationen 
*) So werden die Rechte der Berufsvereine gesetzlich abgegrenzt und 
ihre Patrimonia gesetzlich sicher gestellt werden ; es werden Interessevertretungen 
der in Berufsvereinen Organisierten mit Befugnissen bezüglich bindender Rege 
lung der Arbeitsbedingungen und der Gewerbeinspektion ausgerüstet werden, 
ibid. p. 865. 
2 ) Mit der Lohnarbeit ist die Eigenschaft als Proletarier keineswegs not 
wendig verbunden. Diese folgt aus ungenügendem Lohn, Unsicherheit der 
Existenz, Abhängigkeit vom Arbeitgeber. Alle drei Ursachen verschwinden 
progressiv. Damit speziell die Lohnarbeit aufhöre, das Proletariat zu erzeugen, 
muß sie allerdings einige tiefgreifende Änderungen erfahren. Diese haben 
bereits eingesetzt. Es sind: 1. Steigen der Löhne. Die steigende Bewegung der 
Löhne, welche schon mehrere Jahrzehnte andauert, wird in der Zukunft eine 
raschere sein, weil deren Ursachen mit zunehmender Kraft wirken werden. 
Durch wissenschaftliche Entdeckungen und Verbreitung technischer Kenntnisse 
wird die Produktivität der Arbeit in Ackerbau und Industrie wachsen. Damit 
Hand in Hand steigen die Löhne und die Produkte werden billiger. In allen 
Ländern, welche nicht ausnahmsweise Lasten zu tragen haben, haben die Fort 
schritte der Produktion und des Verkehrs die Produktionskosten selbst der 
landwirtschaftlichen Erzeugnisse so sehr verringert, daß das Leben seit dreißig 
Jahren trotz der steigenden Löhne billiger geworden ist. 2. Die Arbeit wird 
zunehmend weniger mühsam, kürzer und weniger gefährlich. 3. Der Arbeits 
vertrag wird immer mehr die Spuren der frühern Unterwerfung des Arbeiters 
unter den Arbeitgeber verlieren; seine Entwicklung liegt in der Richtung auf 
genaue Abmessung der Dienste in kollektiven Arbeitsverträgen. 4. Die Sicher 
heit der Existenz wird eine größere mit dem weitern Ausbau der Sozialversiche 
rungsgesetze. Allerdings bleiben noch als Proletariat bildende Kräfte die Ar 
beitslosigkeit, das sweating system in der Hausindustrie und die Abwanderung 
der Landarbeiter in die Städte. Letztere ist wesentlich ein Ubergangsstadium. 
Was aber die beiden ersten betrifft, so ist Abhilfe gegen sie das große Problem 
der Zukunft. Man darf jedoch zuversichtlich hoffen, daß das Erstarken der 
Arbeiterorganisationen und die Fortbildung der staatlichen Schutzgesetzgebung 
auch dieser großen Plagen der modernen Gesellschaft Herr werden. „Wenn
	        

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Wie Kann Die Heimische Cognacindustrie Und Der Deutsche Weinbau Gefördert Werden? H. S. Hermann, 1905.
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