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10 Jahre Wiederaufbau

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Bibliographic data

fullscreen: 10 Jahre Wiederaufbau

Monograph

Identifikator:
1768152721
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-148079
Document type:
Monograph
Title:
10 Jahre Wiederaufbau
Place of publication:
Wien
Publisher:
Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H.
Year of publication:
1928
Scope:
664 S.
Ill.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Der Anteil Österreichs an der medizinischen Forschung (1918-1928) / von Dozent Dr. E. Spiegel (Wien)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

356 
werth war nicht geeignet gewesen, über jenes Vorurtheil liin- 
wegzuhelfen. Allerdings hatte sich schon hei Ricardo eine 
Unterscheidung eingefunden, welche dahin zielte, die Einsicht 
in den Gegensatz von Nutzen und Kosten ernstlicher anzu 
bahnen. Allein erst bei List findet sich die fundamentale Idee, 
dass der productive Erfolg, wenn man ihn an sich selbst nach 
Maassgabe der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse veran 
schlagt, von dem Aufwande an Werthen oder überhaupt von 
dem W er the unabhängig sei, der bei der Erzielung jenes Er 
folges für Ueberwindung der Hindernisse in Rechnung kam. 
Das Listsche Beispiel von den zwei Landwirthen, die ihre Mittel 
bei der Erziehung ihrer Söhne nach ganz verschiedenen Grund 
sätzen und Richtungen anwenden, ist freilich nicht viel mehr 
als ein zur Vergleichung dienendes Bild. Der eine spart in 
kurzsichtiger Weise und vermehrt seine Werthe, indem er 
seine Söhne nach der alten Art aufwachsen lässt und auch 
übrigens bei der hergebrachten Routine in der beschränktesten 
Weise verbleiht. Der andere logt einen Theil seiner Mittel in 
der Beschaffung von Einsicht und Tüchtigkeit zur rationelleren 
Bewirthschaftung an und erhöht auf diese Weise die ökono 
mische Macht seiner Nachfolger. Seine Söhne werden nach 
der Listschen Voraussetzung zwar zunächst diejenigen Werthe 
nicht besitzen, welche für ihre Ausbildung zu rationellen Land 
wirthen aufgewendet werden mussten. Allein sie werden an 
productiver Kraft unvergleichlich mehr gewonnen haben, und 
es wird, sobald sie diese neue ökonomische Macht ins Spiel 
setzen, auch an den Werthen nicht fehlen. Nebenbei hatte 
unser Nationalökonom in diesem Falle auch noch die produc 
tiven Wirkungen vor Augen, welche die Erfindungen und 
überhaupt alle geistigen Functionen, namentlich aber der Unter 
richt, haben müssten. Indessen ist diese Seite seiner Idee die 
schwächere, indem er den Rahmen der materiellen Production 
mit Unrecht verlässt und einem A. Smith grade da einen Vor 
wurf macht, wo ein Vorzug in der gehörigen Abgrenzung vor 
liegt. Trotzdem ist aber nicht zu verkennen, dass die ökono 
mische Macht im Sinne der productiven Kraft durch die 
eigentlich wirthschaftlichen Erfindungen gewaltig gesteigert 
wird, während die aufzuwendenden Werthe im Verhältniss zum 
Erfolg sinken. Der letztere Gesichtspunkt bildet eine charak 
teristische Eigenschaft des Careyschen Systems, und wir wer-
	        

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Die Wirtschaftliche Konzentration. Springer, 1928.
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