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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1768152721
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-148079
Document type:
Monograph
Title:
10 Jahre Wiederaufbau
Place of publication:
Wien
Publisher:
Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H.
Year of publication:
1928
Scope:
664 S.
Ill.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Wiener Stadtverwaltung von 1918 bis 1928 / von Karl Honay, Sekretär des deutschösterreichischen Städtebundes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

206 
III. Oer Kapitalmarkt. 
ein zinstragendes Objekt gegeben. Käme eine Hypothekenbank in 
die Zwanglage zwanzig Häuser erstehen zu müssen, so sei die Verwal 
tung einfach — aber wie sähe eine Industriebank aus, die eine Baum 
wollspinnerei, eine Schokoladen-, eine chemische-, eine Papierfabrik etc. 
erstehen müsse? 
Beide Teile schießen in ihrer Argumentation über das Ziel hinaus. 
Die Bankobligation ist nicht das Allheilmittel, aber in engen Grenzen 
berechtigt. Mit der Hypothek darf sie nicht verglichen werden, wohl 
aber mit der Industrieobligation — denn diese ist ja auch auf Unter 
nehmergewinnobjekten aufgebaut. Größere Industrieunternehmungen 
werden sich der Bankobligation nicht bedienen, da sie ja bei Ausgabe 
eigener Schuldverschreibungen den Zwischennutzen an die Bank er 
sparen. (Die österreichischen Ausnahmen besagen nichts dagegen, 
da dort die Bankschuldverschreibungen von der Aktiensteuer ausge 
nommen sind, während ihr die Industrieobligationen unterliegen.) 
kvohl aber würden die mittleren Unternehmungen gewissermaßen eine 
Zentralstelle für ihre Obligationen finden, ungefähr in der Art, wie 
heute die Kommunalobligationen bei den kleineren Gemeinwesen 
an Stelle selbständiger Anleihen treten. Die Summe dieser Industrie 
obligationen wäre nicht unsicherer als die Summe der an ihrer Stelle 
bisher gewährten Anlagekredite — zur Beurteilung des Wertes der 
Obligationen müßte aber eine detaillierte Aufstellung der einzelnen 
Lelehnungsobjekte vorgeschrieben sein. Die Kreditbanken dürften sich 
zur Ausgabe von Bankobligationen kaum entschließen, da sie über 
weit bequemere Kapitalbeschaffungsmittel verfügen — die Bank- 
obligation ist am stärksten in den Iahren der Kapitalflüssigkeit abzusetzen, 
wenn die Nachfrage nach Kredit gering ist und am schwächsten in den 
Iahren drängendsten Kapitalbegehrs. §ür eine Kreditbank wäre es 
höchst lästig, mitunter selbst gefährlich in Krisenzeiten auch noch den 
Kurs ihrer Obligationen halten zu müssen. Darum sind für derartige 
Obligationen in erster Linie Spezialinstitute geeignet, denen der Zeit 
punkt der Unterbringung derselben viel Beschränkungen auferlegt, 
ver Kredit dürfte bei solchen Instituten — wie auch die österreichischen 
Erfahrungen zeigen — kaum billiger sein als der Anlagekredit bei den 
Kreditbanken,- denn die Obligationen müssen, um abnahmsfähig zu 
sein, gute Verzinsung bieten, die Verwaltung der Bank ist kostspielig 
und das Ligenkapital darf eben wegen des riskanten Geschäftes nicht 
niedrig gegriffen werden, so daß sich der Nutzen aus der Obligationen 
ausgabe auf ein wesentlich höheres Kapital verteilt als bei den Pfand 
briefbanken. —
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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