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Ansprachen und Vorträge

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Bibliographic data

fullscreen: Ansprachen und Vorträge

Monograph

Identifikator:
1769367772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-186190
Document type:
Monograph
Title:
Ansprachen und Vorträge
Place of publication:
Oldenburg
Publisher:
Stalling
Year of publication:
1925
Scope:
50 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
4. Vortrag des Herrn Dr. Theodor Heuß, M.d.R., über "Export und Qualitätsproduktion"
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ansprachen und Vorträge
  • Title page
  • Contents
  • 1. Ansprache des Vorsitzenden Geheimrat Richard Riemerschmid
  • 2. Begrüßungsrede des Vertreters des Senats zu Bremen, Dr. Stahlknecht
  • 3. Begrüßungsrede des Obmanns der Bremer Werkgruppe, Generalkonsul Dr. h.c. Roselius
  • 4. Vortrag des Herrn Dr. Theodor Heuß, M.d.R., über "Export und Qualitätsproduktion"
  • 5. Vortrag des Herrn Dr. Hasselmann=Hamburg über "Kulturaufgaben des Schiffbaus"
  • 6. Bericht des Herrn Museumsdirektor Dr. Walter Riezler=Stettin, über die Pariser Ausstellung

Full text

immer wieder bewundert wurden, was nun für ein großer und 
gewaltiger Wirtschaftskonzern dort und hier entstehe. Es war 
die Zeit, da die deutsche Sprache ihre fatalste Bereicherung bekam 
mit dem Begriff des Sachwertes, und da die Menschen, wie man 
sich ausdrückte, in die Sachwerte gingen, da diesem „in die Sach— 
werte gehen“ das gesamte Publikum sich anschloß. Was für un— 
geheure Illusionen das waren, das zeigt sich auch heute, da selbst 
Bankiers erstaunt und entrüstet darüber sind, daß Aktien von 
Fabriken so schlecht im Kurse stehen, da doch der innere Wert der 
Fabriken und Vorräte und Maschinen so und so hoch sei und 
infolgedessen eigentlich von Gottes und Rechts wegen die Aktien 
viel höher stehen müßten. Jetzt müssen auch die Bankiers neu 
lernen, daß der Kurs einer Aktie sich nicht am investierten 
Kapital ablesen läßt, sondern an der Ertragsfähigkeit, an dem, 
was heraus kommt. Und das schmerzliche Betrachten von Kurs— 
zetteln, was heute erneut eine etwas zweifelhafte Beschäftigung 
für Illusionisten der Erwartung geworden ist, zeigt, daß wir alte 
Wahrheiten neu lernen müssen: daß die deutsche Exportfähigkeit 
sich nicht nach dem Besitz von großen Maschinen und Fabriken 
richtet, sondern nach dem inneren Verhältnis des kalkulierten Er— 
trages und der Konkurrenz mit denen da draußen. 
Wir hatten nach dem Kriege ja auch neue Methoden für unsere 
Exportpropaganda, wenn ich so sagen darf, zu schaffen gesucht, 
neue Methoden, die an alte Tatsachen anschlossen. Ich will nicht 
viel davon sprechen, es muß aber genannt werden in der Be— 
handlung der Gesamtfrage. Als wir die Inflation hatten, hatten 
wir nicht nur die Inflation des Geldes, nicht nur die Inflation 
der Bureaukratie, sondern auch in Deutschland eine Inflation 
der Messen, den Glauben, das Ausland komme sowieso gern zu 
uns, um deutsche Waren zu kaufen. Das war so lange zu ver—⸗ 
stehen, als der Aufenthalt in Deutschland aus der Westentasche 
bezahlt werden konnte, ist aber heute, da auch für den ausländi— 
schen Käufer Deutschland ein teures Land geworden ist, eine 
große Fragwürdigkeit und eine Schicksalsfrage der deutschen Aus— 
fuhrpolitik und Ausfuhrpropaganda geworden. Ich glaube, wir 
werden hier eine Revision dieser innerdeutschen Situation zum 
26
	        

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Die Technik Des Wirtschaftlichen Verkehrs. Manz, 1927.
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