Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
5. Rationalisierung der Landwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

32 
Einleitung. 
sei — so ergab sich ihm hieraus, dass für den Bestand der Wissen- 
schaft der Erscheinungen dieses Nicht-Sein nicht minder 
notwendig und nicht minder unentbehrlich sei, wie jenes angeb- 
lich ausschliessliche „Sein“.1”) So ist es eben die Zergliederung des 
{nhalts und der Aufgabe der Erfahrungswissenschaft, so ist es die 
begriffliche Kraft dieser Analyse, die uns nötigt, dem Sinnen- 
schein entgegen das Leere zu setzen und zuzulassen. Was in dieser 
Analyse als nicht weiter zerlegbares, ursprüngliches Grundmoment 
beharrt, das hat damit sein Recht erwiesen, gleichviel ob es sich 
in einer gegenständlichen Anschauung beglaubigen und vor 
das Bewusstsein hinstellen lässt, oder nicht. Mi 14.4\hov tö dev A To 
inöev: das „Ichts“ hat keinen festeren Halt und keinen tiefer gegrün- 
deten Anspruch als das Nichts.!®) Das war die innere Zweideutig- 
keit in dem Parmenideischen Satze der Identität von Denken 
und Sein, dass er auf der einen Seite zwar den Gedanken als ober- 
sten,unabhängigen Maasstab proklamierte, auf der andern indes nur 
solche Begriffsinhalte anerkannte, die in einem „Sein“, in einem 
substantiellen Einzelinhalt, ihre Darstellung und ihre Ausprägung 
besassen. Nunmehr verkehrte sich das Verhältnis in sein Gegen- 
teil: das Sein ward als der Abschluss und als der notwendige Halt 
des Denkens, das sonst ohne feste Bindung bliebe, gefordert. „Denn 
nicht ohne das Seiende, in dem es sich ausgesprochen findet, 
kannst Du das Denken treffen, da es ja Nichts ausserhalb des Sei- 
enden gibt, noch geben wird.“1%) Dieses unlösliche Haften der 
reinen „Aussage“ an dem Dasein, auf das sie sich bezieht, bildet 
sbensowohl ihre Bestimmung, wie ihre Schranke. Wahrheit 
denken wir nunmehr nur insoweit, als wir — Dingliches den- 
ken. Indem Demokrit die inneren Mängel dieses Wahrheits - 
begriffs kritisch aufdeckt, begründet er darin zugleich die sach- 
liche Notwendigkeit der Atome und des Leeren, als der beiden 
Grundgestaltungen, aus denen die empirische Wirklichkeit sich 
aufbaut. Es ist vergeblich, wenn empiristisch gesinnte Geschicht- 
schreiber sich bemühen, diesen inneren logischen Zusammen- 
hang, der zwischen der Atomistik und der Eleatischen Lehre be- 
steht, zu lockern, weil es ihnen anstössig ist, dass ein System, das 
völlig auf das „reine Denken“ gestellt ist, der Ausgangspunkt einer 
Lehre geworden sein soll, die das eigentliche Fundament der ex- 
akten Erfahrungswissenschaft bildet.?) Nicht dureh ein Nach-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.