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Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

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Bibliographic data

Full text: Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

Monograph

Identifikator:
1779735448
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164166
Document type:
Monograph
Author:
Gruntzel, Josef http://d-nb.info/gnd/121546470
Title:
Die wirtschaftliche Konzentration
Place of publication:
Wien
Publisher:
Springer
Year of publication:
1928
Scope:
78 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
17. Die Interessengemeinschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

N In Großbritannien, Frankreich und Deutschland — den drei Ländern, die 
ne das Leben Europas am meisten bestimmen — gibt es wohl reaktionäre 
En Strömungen, aber keine von ihnen könnte je ohne den Widerspruch der 
öffentlichen Meinung die Methoden und die Taktik des Fascismus anwenden. 
hr Mancher schon gewagte Versuch hat kein Glück gehabt. In Frankreich 
ör trennte sich selbst die nationalistische Strömung sogleich von dem Fascismus. 
Zn In Belgien erregte ein kleiner fascistischer Versuch solche Abneigung und 
en solche Reaktion in den klerikalen wie in den sozialistischen Arbeiterklassen, 
ig daß die Urheber der Bewegung jede weitere Absicht aufgeben mußten. Es 
he wäre lächerlich, von fascistischen Bewegungen in den Vereinigten Staaten 
ei Amerikas zu reden, Die bedeutenden Männer der Vereinigten Staaten ver- 
A urteilen den italienischen Fascismus als Entartungserscheinung so streng, 
m daß niemand in Amerika ein so armseliges Erzeugnis, welches die Methoden 
I einer niederen Zivilisation darstellt, einführen mag. 
en Ich bin überzeugt, daß der russische Bolschewismus nur aus den beson- 
nn deren wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen Rußlands erklärlich und 
der italienische Fascismus nur aus der bestimmten Tradition und Lage 
- Italiens zu verstehen ist, und daß beide isolierte Erscheinungen sind, undenk- 
a bar bei anderen Völkern, wo die sie bedingenden äußeren Umstände fehlen. 
71 Die Menschheit muß irren, um ihre Irrtümer einzusehen. Ein tiefer 
- Denker hat gesagt, der Weg der Menschheit sei kein gerader, sondern ein 
ie gewundener Bergpfad. Manchmal kommt man durch Zurückgehen vorwärts. 
it Der Weg ist steil und mühsam. Nach so vielen Irrtümern werden wir zweifel- 
N los zur Freiheit und zur liberalen Verfassung zurückkehren. 
d 
n XIV. 
; NOTWENDIGKEIT EINER REVISION DER PARLAMENTARISCHEN 
N FUNKTION UND ARBEITERPOLITIK 
Die Kritik an der Tätigkeit aller Parlamente und das in den parlamen- 
tarischen Staaten herrschende Unbehagen sind aber gewiß zum Teil berech- 
tigt, und das demokratische System muß unbedingt revidiert werden. 
Die Unbeständigkeit der Regierungen hat in manchen Ländern einen be- 
unruhigenden Grad erreicht. Fortwährend wechseln die Ministerien, und die 
Minister haben manchmal keine Zeit zur Bearbeitung der schwierigsten Auf- 
gaben. In vielen Ländern zogen sich, wie wir schon sagten, die Ministerkrisen 
durch Monate hin. Es gibt labile Mehrheiten, die jede Initiative lähmen, 
Wenn man bedenkt, wie leicht ein reiches und starkes Land wie Frankreich 
Q3
	        

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Bolschewismus, Fascismus Und Demokratie. Hanfstaengl, 1926.
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