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Antike Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Antike Wirtschaftsgeschichte

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Antike Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung - Die Entwicklung der antiken Wirtschaftsgeschichte
  • Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Zweites Kapitel - Das Zeitalter des Schatzhandels in Griechenland (bis Mitte 8. Jahrh. v. Chr.)
  • Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
  • Viertes Kapitel - Das griechische Wirtschaftssystem (Ende 6. Jahrh. v. Chr. bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
  • Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Siebentes Kapitel - Das römische Reich als Wirtschaftskörper (Ende der Republik und Beginn der Kaiserzeit)
  • Achtes Kapitel - Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft (von Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Überblick

Full text

Colonat, Pächter. 
135 
unterstützen, aber auch dies wirkte oft nur auf einige Zeit und 
garantierte trotzdem dem Pächter noch immer nicht einen sicheren 
Ertrag, war er dach von den verschiedenen Umständen wie Wetter 
und Marktlage abhängig. Derartige Zufälle konnte nur der wirt 
schaftlich Starke überstehn, indem er in den schlechten Jahren aus 
Eigenem zusetzte, in guten hingegen den Verlust wieder einbrachte. 
Da nun, wie wir sahen, die Pächter wirtschaftlich geschwächt waren, 
konnte keine Unterstützung ihre Position dauernd verbessern. Nur 
wenn der wirtschaftlich stärkere Grundeigentümer das Risiko mit 
trug, konnte der Pächter einigermaßen existieren, was nun viel 
fach in der Weise geschah, daß die Verträge nicht mehr auf feste 
Geldsummen, sondern auf Ertragsanteile geschlossen wurden (Pli- 
nius, Briefe IX, 37). Freilich ein Heilmittel war diese Einführung 
allein nicht, wenn der Ertragsanteil, der dem Pächter blieb, so 
klein wurde, daß dieser kaum zu existieren vermochte. Dies trat 
denn auch schließlich ein, und selbst bei Verträgen auf Anteil an 
der Ernte war die Landflucht überaus verbreitet. Um die dadurch 
drohende Entvölkerung des flachen Landes zu verhüten, wurden 
neben den angedeuteten Mitteln noch weitere zur Anwendung 
gebracht. Wie man ehedem durch Freigabe der Okkupatron An 
siedler anzulocken gesucht hatte, so bestimmte in der Kaiserzeit 
am Ende des 2. Jahrhunderts z. B. Kaiser Pertinax, daß jeder 
mann unbebautes Land okkupieren dürfte. Der Besteller sollte 
Eigentümer werden und ihm Steuerfreiheit auf 10 Jahre gewährt 
sein (Herodian, Kaisergeschichte II, 4). Auch suchte man es, z. B. 
zur Zeit des Tiberius, zu erzwingen, daß Leute einen Teil ihres 
Vermögens in Grundstücken anlegten (Tacitus, Annalen VI, 23). 
Die Verödung des römischen Reiches war trotzdem in rapider 
Zunahme begriffen. Wie sehr die Steuerkrast gesunken war, kann 
man aus den großen Steuernachlässen entnehmen, die z. B in 
Rom Marc Aurel (Dio Cassius LXXI, 32) und Hadrian (Dio 
Cassius LIX, 8) gewährten. Von dem allgemeinen Niedergang 
wurde schließlich Sizilien ebenso ergriffen wie Spanien. Am gün 
stigsten waren noch jene Gegenden daran, die eine entwickeltere 
Industrie besaßen, wie Unteritalien, Kleinasien und Syrien, ob 
zwar auch dort bald genug der Niedergang sich fühlbar zu machen 
begann. 
Während man zu Beginn der Kaiserzeit gegen die politischen Ver 
einigungen sehr energisch vorging (S. 100) scheint manden Hand 
werkervereinigungen im allgemeinen keine Schwierigkeiten
	        

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Antike Wirtschaftsgeschichte. Teubner, 1909.
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