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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

264 
Die Gerechtigkeit des Heilmittels. 
Buch VII« 
zu der in der fortgeschrittenen Zivilisation große Massen von Menschen 
verdammt sind, ist nicht jene Freiheit von Zerstreuung und Versuchung, 
welche die Weisen gesucht und die Philosophen gerühmt haben, sie ist 
eine entwürdigende und vertierende Sklaverei, welche die höhere Natur 
einklammert, die feineren Gefühle abstumpft und durch ihre Pein die 
Menschen zu Handlungen treibt, gegen welche die Tiere sich sträuben 
würden. Zn diese hilf- und hoffnungslose Armut, welche die Mannheit 
erdrückt und die Weiblichkeit erstickt, ja, die selbst der Kindheit ihre Un 
schuld und Freuden raubt, in diese Armut werden die arbeitenden 
Klassen durch eine Macht getrieben, welche gleich einer widerstands- 
und mitleidslosen Maschine aus sie einwirkt. Der Bostoner ksalsband- 
fabrikant, der seinen Arbeiterinnen zwei Cents die Stunde zahlt, mag 
ihre Lage bedauern, aber er, wie sie, wird durch das Konkurrenzgesetz 
beherrscht und kann nicht mehr zahlen, wenn er sein Geschäft fortführen 
will, denn der Pandel wird nicht durch Gefühle beherrscht. Und so ist 
es, durch alle Mittelstufen bis zu denen hinaus, die den Verdienst der 
Arbeit ohne Gegenleistung in der Grundrente erhalten, das unerbittliche 
Gesetz des Angebots und der Nachfrage — eine Macht, mit der der 
einzelne ebensowenig streiten und zürnen kann, wie mit den winden 
und der Flut —, welches die niederen Klassen in die Sklaverei der Armut 
hinabzudrücken scheint. 
Zn Wirklichkeit aber ist die Ursache die, welche immer zur Skla 
verei geführt hat und immer dahin führen muß, die Monopolisierung 
dessen, was die Natur für alle bestimmt hat, zugunsten einzelner. 
Unsere gepriesene Freiheit involviert die Sklaverei notwendig, 
solange wir den Privatbesitz an Grund und Boden anerkennen. Bis 
dieser abgeschafft ist, sind Unabhängigkeitserklärungen und Eman- 
zipationsakte vergebens. Solange ein Mensch den ausschließlichen 
Besitz des Grund und Bodens beanspruchen kann, von welchem andere 
Menschen leben müssen, wird Sklaverei bestehen und in dem Maße, 
wie der materielle Fortschritt zunimmt, wachsen und sich vertiefen d 
Dies ist es — und in früheren Kapiteln dieses Buches haben wir 
den Prozeß Schritt für Schritt verfolgt —, was in der zivilisierten 
Welt jetzt vor sich geht. Der Privatgrundbesitz ist der untere Mühlstein, 
der materielle Fortschritt der obere. Zwischen beiden werden die arbeiten 
den Klassen mit zunehmendem Drucke mahlen. 
Kapitel III. 
Der Anspruch der Grundbesitzer auf Entschädigung. 
Die Wahrheit ist, und vor dieser Wahrheit gibt es kein Entrinnen, 
daß kein gerechter Anspruch auf ausschließlichen Grundbesitz besteht
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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