Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Aap. VI. 
Der Lohn und das Lohngesetz. 
*65 
Handwerker sind gewöhnlich höher als die der einfachen Arbeiter, aber 
es gibt immer einige Handwerker, die im Ganzen nicht so viel verdienen 
als manche Arbeiter: die bestbezahlten Advokaten erhalten viel höhere 
Löhne als die bestbezahlten Kommis, aber die bestbezahlten Kommis 
verdienen mehr als manche Advokaten, und jedenfalls verdienen die 
schlechtest bezahlten Kommis mehr als die schlechtest bezahlten Advokaten. 
So stehen am Rande jedes Berufes diejenigen, für die die Aussichten 
zwischen einem Berus und dem anderen sich dermaßen die Wage halten, 
daß die geringste Änderung genügt, um ihre Arbeit nach der einen oder 
anderen Richtung hinzulenken. Deshalb kann eine Ab- oder Zunahme 
in der Nachfrage nach einer gewissen Art von Arbeit höchstens vor 
übergehend die Löhne in jenem Berufszweige über oder unter das in 
anderen Berufszweigen herrschende relative Niveau treiben, das durch 
die schon vorhin erläuterten Umstände, wie relative Annehmlichkeit, 
Beständigkeit der Beschäftigung usw. bestimmt wird. Selbst da, wo dieser 
Wechselwirkung künstliche Schranken entgegenstehen, wie beschränkende 
Gesetze, Zunft- und Kastenwesen usw., können sie wohl die Erhaltung 
dieses Gleichgewichts stören, aber nicht aus die Dauer verhindern. Sie 
wirken nur als Dämme, die das Wasser des Stromes über seine natür 
liche Höhe treiben, aber das Überfließen nicht verhindern können. 
Obgleich somit die Löhne von Zeit zu Zeit ihr Verhältnis zueinander 
ändern mögen, je nachdem die Umstände wechseln, welche die relativen 
Niveaus bestimmen, so ist es doch klar, daß der Lohn in allen verschiedenen 
Schichten schließlich von dem Lohne der niedrigsten und breitesten Schicht 
abhängen muß, daß somit der allgemeine Lohnsatz steigt und fällt, je 
Nachdem jener steigt und fällt. 
Die ursprünglichen und fundamentalen Beschäftigungen/auf denen 
sozusagen alle anderen beruhen, sind zweifellos die, welche direkt von 
der Natur Güter gewinnen; deshalb muß deren Lohngesetz das all 
gemeine Gesetz des Lohnes sein. Und da der Lohn in diesen Beschäfti 
gungen klärlich davon abhängt, was die Arbeit bei dem niedrigsten 
Punkte der natürlichen Produktivität, auf dem sie gewöhnlich noch auf 
gewendet wird, hervorzubringen vermag, so hängt der Lohn im all 
gemeinen von der Grenze des Anbaus ab, oder um es genauer aus 
zudrücken, von dem höchsten Punkte der natürlichen Produktivität, zu 
dem die Arbeit ohne Zahlung von Grundrente Zutritt hat. 
So einleuchtend ist dies Gesetz, daß es oft begriffen wurde, ohne 
unerkannt zu werden, von Ländern wie Kalifornien und Nevada wird 
oft gesagt, daß billige Arbeit ihre Entwicklung außerordentlich unter 
stützen würde, da dieselbe die Bearbeitung der ärmeren aber ausgedehn 
teren Goldablagerungen gestatte. Diejenigen, die so reden, begreifen 
das Verhältnis, zwischen niedrigem Lohn und einem niedrigen Pro 
duktionspunkte, aber sie verwechseln Ursache und Wirkung. Nicht der 
juedrige Lohn ist es, der die Bearbeitung geringhältiger Erze veranlaßt, 
londern es ist die Ausdehnung der Produktion auf den niedrigeren Punkt,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.