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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

Object: Der Weltverkehr und seine Mittel

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Index

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Index
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

678 Schiffbau. 
reichen, daß durch das entstandene Loch nur ein kleiner Teil des Schiffsraumes voll 
Wasser laufen kann, so daß das Schiff sich über Wasser halten läßt. Bei den Schiffen 
der Kriegsmarine hat man diese Teilung so weit getrieben, daß in gewissem Grade eine 
Unsinkbarkeit erzielt wird, wenn die wasserdichten Schotte nur so weit Öffnungen erhalten, 
daß eine sichere und schnelle Schließung derselben durch Thüren im Ernstfälle gesichert 
ist, da die Gefahr des Sinkens durch den Rammstoß oder den Torpedoangriff des 
Gegners sich erheblich steigert. Bei den Fracht- und Schnelldampfern der Handelsmarine, 
bei welchen diese Frage mit Bezug auf die Sicherheit von Schiffsbesatzung und Ladung 
von gleicher Wichtigkeit ist, bringt die Vermehrung der wasserdichten Schotte den Nachteil 
mit sich, daß die Laderäume verkleinert werden und dementsprechend sich das Ein- und 
Ausladen der Ladung verteuert, abgesehen von der kostspieligen Bauweise und der 
Gewichtsvermehrung des Schiffsrumpfes. Es hat daher große Schwierigkeiten, 
bindende Vorschriften über die geringste Teilung des Schiffskörpers in wasserdichte Ab 
teilungen zu erlassen, um die Leistungsfähigkeit der gewöhnlichen Frachtdampfer und der 
0 1 2 3 » 5 10 15 y 30 m 
693 u. 694. Guerschnitt Lurch Leu SchnrllLampfrr „Kaiser Wilhelm der Große". 
eisernen Segelschiffe nicht zu beeinträchtigen. Dagegen hat man für Passagierdainpfer 
auf großen Fahrten wie z. B. für die Schnelldampfer und Subventionsdampfer des 
Norddeutschen Lloyd die Forderung aufgestellt, daß die Einteilung in wasserdichte 
Abteilungen derart erfolgen muß, daß die Unsinkbarkeit des Schiffes gesichert ist, wenn 
irgend zwei benachbarte Abteilungen überflutet werden. Es kennzeichnet dies den 
ungünstigsten Fall einer Kollision, bei welcher gerade ein wasserdichtes Schott getroffen 
ist, so daß die Räume zu beiden Seiten dieses Schottes volllaufen können, ohne das 
Schiff manövrierunfähig zu machen. Von den Querschotten sind die an den Schiffs 
enden gelegenen von besonderer Wichtigkeit, da dieselben bei Kollisionen und Grund 
berührungen, wodurch die Schiffsenden am leichtesten beschädigt werden, das Eindringen 
von Wasser in die Laderäume verhüten. Sie heißen daher auch allgemein Kollisions 
schotte. Ferner sind die Querschotte, welche die Maschinen- und Kesselräume von den 
Laderäumen trennen, von Bedeutung. Sämtliche Querschotte müssen naturgemäß um 
ein Beträchtliches über die Wasserlinie hinausragen, damit sie auch dann noch von Wirk 
samkeit sind, wenn bei Überflutungen einzelner Abteilungen das Schiff wesentlich tiefer 
gesunken ist. 
Neben der Vermehrung der Sicherheit der Schiffe tragen die wasserdichten Schotte 
auch wesentlich zur Stärkung des Schiffsverbandes bei, teils zur Aufnahme lokaler Be-
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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