Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die drei Nationalökonomien

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

335 
wollen keine Stubengelehrsamkeit, keine Antiquitätenkrämerei, kein 
„totes‘“ Wissen. Wenn nur die Wendung nicht gar zu unbestimmt 
wäre und zu Mißdeutung so leichten Anlaß böte! Wir möchten so 
gern genau erfahren, was das eigentlich heißt: „dem Leben dienen“. 
Welchem Leben?” Einem beliebigen, so daß auch der heutige 
lärmende „Betrieb“ in Politik, Wirtschaft, Verkehr, Literatur, Ge- 
sellschaft dazu gehörte? Nietzsche hätte sich sicher von ihm mit 
ebensolchem Ekel abgewandt wie von dem Getriebe seiner Zeit. Es 
soll doch wohl ein wertvolles Leben sein, dem gedient wird, ein Leben 
vor allem, in dem der Geist waltet und nicht die rohe Kraft. Sonst 
wäre ja die Pflege des Boxsportes höchstes Ziel. Und muß das wert- 
volle Leben immer nur aus „Taten“ bestehen? Ist die Vita con- 
templativa nicht mindestens ebenso berechtigt als die Vita activa? 
Ist sie nicht auch „Leben“? Und müssen Taten immer nur un- 
geistige sein? Müssen sie immer nur in der Einbringung von Gesetz- 
entwürfen, Herstellung von Motorrädern oder Erzielung von Sport- 
„Rekords‘“ bestehen? Ist die wissenschaftliche F orschung neben der 
philosophischen Lehre und der Schaffung eines Kunstwerks nicht auch 
„Tat“? War es richtig, Weisheit und Leben in einen Gegensatz zu 
stellen? Und vor allem: soll es sich um das Leben Weniger handeln 
oder um das der Masse, der Nietzsche bekanntlich wünschte, daß sie 
„der Teufel und die Statistik“ hole? Aber wenn man Nietzsches Be- 
trachtungen über die Gefahren der „Geschichte“ für ein Volk liest, 
meint man, dieses bestehe nur aus Universitätsprofessoren und Stu- 
dienräten. Denn schließlich wird doch nur deren „Tatkraft‘“ durch ein 
Übermaß des geschichtlichen Wissens gelähmt, während die über- 
wiegende Mehrzahl der Angehörigen jedes Volkes sein Leben lebt, 
>hne je mit einer Wissenschaft in Verbindung zu kommen. 
Will man den Worten: „die Wissenschaft soll dem Leben dienen“, 
sinen Sinn geben und gerade nicht darunter verstehen, daß man mit 
ihren Ergebnissen „praktisch‘* etwas anfangen kann, so kann es nur 
bedeuten: daß die Wissenschaft dazu beitragen solle, das Leben 
weniger Einzelner voller, reicher, harmonischer zu gestalten. Das 
vermag sie gewiß, aber sicher nur, wenn sie selbst — „lebendig“ ist, 
das heißt lebendigen Stoff in lebendiger Darstellung lebendigen
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.