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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1831284952
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-225876
Document type:
Monograph
Author:
Meeker, James Edward http://d-nb.info/gnd/126597340
Title:
The work of the Stock Exchange
Edition:
Revised edition
Place of publication:
New York
Publisher:
The Ronald Press Company
Year of publication:
[1930]
Scope:
XVI, 720 Seiten
Illustrationen, Diagramme
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Der Marxismus. 
527 
letzteren, deren sozialistische Bedeutung außerordentlich groß ist, da 
sie jetzt die kleinen Kapitalisten zugunsten der Milliardäre expro 
priieren. So hat die Entwicklung der Großproduktion als Gegenstück 
die wachsende Proletarisierung der Massen im Gefolge; so arbeitet 
der Kapitalismus unablässig daran, die Menge der Arbeiter, der Lohn 
empfänger, d. h. die Zahl der geborenen Feinde des Kapitals zu ver 
mehren. „Sie (die Bourgoisie) produziert vor allem ihre eigenen 
Totengräber x )“. 
b) Durch die Überproduktion, die die Arbeitslosigkeit nach sieh 
zieht, und die einen Überfluß an Arbeiterbevölkerung schafft, die sich 
stets auf dem Markt anbietet, eine wirkliche „industrielle Eeserve- 
Armee“, aus der der Kapitalist nach Belieben schöpfen kann, elende 
Wracks, die von der Ebbe und Flut der krampfhaften industriellen Krisen 
beständig an die Küste gespült und wieder weggeschwemmt werden 2 ). 
c) Durch die Konzentration der ländlichen Bevölkerung in den 
Städten, die wieder durch das Verschwinden des Kleinbesitzes ver 
ursacht wird, durch den Ersatz des Getreidebaues durch Weidewirt 
schaft usw., der ebenfalls dazu beiträgt, eine stetig wachsende Zahl 
von bis dahin unabhängigen Besitzern und Produzenten dem expro 
priierten Proletariat einzureihen. 
Auf diese Weise ist die kapitalistische Klasse geboren worden 
und so ist sie aufgetvachsen. „Sie kam zur Welt, über und über mit 
Blut beschmiert.“ Man sieht, wie ihre wirkliche Geschichte wenig 
mit jener idyllischen Geschichte, die uns die Ökonomisten erzählen, 
übereinstimmt, die uns das Kapital als die langsam gereifte Frucht 
der persönlichen Arbeit und Enthaltsamkeit darstellen, und die uns 
das Nebeneinander der beiden Klassen, der Kapitalisten und der 
Lohnempfänger erklären, „auf Grund einer zufälligen Begebenheit, 
die sich einige Tage nach der Erschaffung der Welt zugetragen hat“, 
damals, als die Guten und die Klugen den Weg nach oben nahmen, 
die Faulen und Lasterhaften aber den Weg nach unten wählten! 
So ist die kapitalistische Ordnung aus dem Kampf der Klassen 
hervorgegangen. Und der Klassenkampf wird sie auch vernichten. 
Ebenso, wie sie begonnen hat, wird sie endigen: „Die Expropriatoren 
werden expropriiert werden“. Wie wird sich diese Expropriation 
vollziehen? Hierüber gibt Karl Marx keine Einzelheiten: er enthält 
sich jeder Voraussage über die Zukunft und unterscheidet sich da 
durch vorteilhaft von all jenen Fabrikanten sozialistischer Romane: 
’) Kommunistisches Manifest, S. 18. 
2 ) Es muß aber bemerkt werden, daß die Trusts gerade die Aufgabe haben, die 
Überproduktion zu vermeiden, aber doch die Arbeitslosigkeit nicht verhindern; im 
Gegenteil! eins ihrer Mittel besteht gerade darin, schlecht gelegene Fabriken still 
zu legen.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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