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Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)

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Bibliographic data

fullscreen: Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)

Multivolume work

Identifikator:
1831622599
Document type:
Multivolume work
Title:
The story of Pittsburgh
Place of publication:
Pittsburgh
Publisher:
First National Bank
Year of publication:
1919-1930
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1831623951
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-241167
Document type:
Volume
Title:
Banking and finance
Volume count:
Vol. 1, nr. 17
Place of publication:
Pittsburgh
Publisher:
First National Bank
Year of publication:
1930
Scope:
[ca. 40] Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Officers
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Litteratur und Methode
  • Erstes Buch. Land, Leute und Technik als Massenerscheinung und Elemente der Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft, ihre wichtigen Organe und deren Hauptursachen
  • Index

Full text

24 Einleitung. Begriff. Psychologische und fittliche Grundlage. Litteratur und Methode. 
müssen verfuchen, sie als psychologische, individuelle und Massenerscheinung, als wirt⸗ 
schaftliche Ursache, als historische Entwickelungsreihe, als Ergebnisse unseres geistig-sittlichen 
Lebens zu begreifen. 
Die in gewissen Grundzügen überall ähnlichen Bedürfnifsse entwickeln sich ver— 
schieden, je nach Naturumgebung, Technik und Gesellschaftsverfassung, je nach körperlicher 
und geistiger, in Nerven und Gehirn sich fixierender Umbildung. Sie sind bei jedem 
Individuum das Resultat seiner Rafse, feiner Erziehung, seiner Lebensschicksale. Sie 
zeigen bei höherer Kultur nach Individuum, Klasse und Einkommen an jedem Orte und 
in jedem Volke erhebliche Abweichungen; auch beruht der Ausbreitungsprozeß der höheren 
Bedürfnisse natürlich darauf, daß die an einem Punkte von einzelnen gemachten Fort— 
schritte langsam von Person zu Person, von Klasse zu Klafse, von Land zu Land über— 
gehen. Aber wir können davon zunächst hier absehen; für alle gesellschaftliche und 
voltswirtschaftliche Betrachtung können wir hier zunächst davon ausgehen, daß kleine 
oder größere gesellschaftliche Kreise, die unter ähnlichen Lebensbedingungen stehen, durch— 
schnittlich ähnliche Bedürfnisse haben; wir können daran erinnern, daß nirgends so sehr 
wie bei den Bedürfnissen der Mensch sich als Herdentier zeigt und vom Nachahmungs— 
trieb beherrscht wird. 
Der ursprüngliche Grundstock der menschlichen wirtschaftlichen Bedürfnisse ist nun 
durch die tierische Natur des Menschen gegeben; ein gewisses Maß von Nahrung, 
Wärme, Schutz gegen Feinde muß auch der roheste Mensch sich verschaffen. Man hat 
häufig diesfes Maß das Naturbedürfnis genannt. Aber es ist heute nirgends zu finden. 
Selbst die wildesten Stämme sind darüber hinaus. Und die Frage, wie, warum der 
Mensch über diese rohesten Naturbedürfnisse hinausgekommen sei, ist eben das hier zu 
besprechende Problem. 
Bleibt man beim Außerlichen stehen, so wird man sagen können, die Bedürfnisse 
hätten sich verfeinert und vermehrt in dem Maße, wie der Mensch die Schätze der Natur 
direkt oder durch den Handel kennen lernte, wie die fortschreitende Technik, die Bau—, 
die Kochkunst, die Kunst der Weberei und andere Fertigkeiten ihm immer kompliziertere, 
schönere, bessere Wohnungen, Werkzeuge, Kleider, Geräte, Schmuckmittel zur Verfügung 
stellten. Die Zufälligkeiten der äußeren Kulturgeschichte und die Geschichte der Ent— 
deckungen, des Handels, der Technik, die Berührungen der jüngeren mit den älteren 
Völkern bestimmten diesen ganzen Entwickelungsprozeß, auf dessen wichtigsten Teil wir 
bei der Geschichte der Technik zurückkommen. Natürlich erklären nun aber diese äußeren 
Ereignisse entfernt nicht ihren inneren Zusammenhang; sie sind selbst das Produkt der 
Rassen- und psychologischen, der geistig-moralischen, ästhetischen und gesellschaftlichen 
Entwickelung der Menschheit, so sehr die einzelnen erwähnten Ereignifse von Zufällen mit 
bestimmt sind und so da und dort hin Bedürfnisse bringen, für welche die Betreffenden 
nicht reif sind, die ihnen mehr schaden als nützen. Dies gilt vor allem von der Ein— 
ührung der verfeinerten Kulturbedürfnisse in die Sphäre der Naturvölker. 
Der innere Grund der zunehmenden, höheren, feineren, der fämtlichen Kultur— 
bedürfnisse liegt in der zusammenhängenden Kette der Ausbildung der Gefühle, des 
Intellekts, der Moral, der Gesellschaft. Indem neben die sinnlichen die höheren Gefühle 
des Auges, des Ohrs, des Intellekts, die Sympathie traten, entstand das Bedürfnis 
des Schmuckes, der Kleidung, der Wohnung, entstanden die schönen Formen, die ver— 
besserten Hülfssmittel, die Werkzeuge, entstanden die Hallen und Kirchen, die Wege und 
die Schiffe, die Musik und die Schrift, entstand jener große, stets wachfende äußere 
wirtschaftliche Apparat, der schon vor Jahrtausenden dem Kulturmenschen unentbehrlich 
wurde, heute für die Mehrzahl aller Menschen Lebensbedürfnis ist. Das Unnötige, sagt 
der Dichter, wurde der beste Teil der menschlichen Freude. Eine Welt der Formen, der 
Konvention, des schönen Scheins umgab alle ursprünglich einfachen Naturbedürfnisse. 
Nicht die Stillung des Hungers zu jeder beliebigen Zeit, in jeder Form, an jedem 
Orte, der Sicherheit vor Raub und Neid gewährte, genügte dem Menschen mehr; er 
wollte in Gesellschaft, zu bestimmter Stunde, mit bestimmten Gefäßen und Ceremonien, 
mit einer gewissen Abwechslung und unter Zusammenstellung verschiedener Speisen essen
	        

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Begriff. Psychologische Und Sittliche Grundlage. Literatur Und Methode. Land, Leute Und Technik. Die Gesellschaftliche Verfassung Der Volkswirtschaft. Duncker & Humblot, 1901.
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