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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
1832695174
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221774
Document type:
Monograph
Title:
The Demand for Empire butter
Place of publication:
London
Publisher:
Stat. Off.
Year of publication:
1930
Scope:
55 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Retail prices
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Geschichtlicher Überblick 
39 
liebt er besonders. Doch erheben sich diese geschichtlichen 
Exkurse kaum über das Niveau oberflächlicher Gegenüber 
stellungen. Tiefer und gründlicher ist allerdings die historische 
Behandlung der Geldfragen, wie denn überhaupt der Band vom 
Gelde am meisten Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt 1 ). 
Für die theoretischen Grundlagen der Nationalökonomie 
zeigte Chevalier zeitlebens wenig Interesse. Die Prinzipien nimmt 
er einfach als feststehend an und kümmert sich nicht um deren 
Begründung. Allerdings machten seine Anschauungen einen 
Wandel durch, insofern der frühere Saint-Simonist sich nur nach 
und nach den rigorosen Lehren des laisser faire, laisser passer 
anbequemen konnte. In der ersten Auflage seiner Vorlesungen 
(1842 — 1844) übt er scharfe Kritik am Grundsätze des Eigen 
interesses als Triebfeder des wirtschaftlichen Handelns, verlangt 
korporative Organisation der Industrie und staatliche Beauf 
sichtigung aller Gewerbebetriebe 2 ). In der zweiten Auflage 
1) Bemerkenswert ist Chevaliers Stellungnahme in der Währungsfrage. 
Als er sich zum erstenmale damit beschäftigte (in den 40er Jahren), neigte er 
zur Goldwährung. Im dritten Bande seiner Vorlesungen (1. Ausl. 1850) begnügt 
er sich mit einer Darstellung tatsächlicher Zustände, ohne Stellung zu nehmen. 
Da kam die Entdeckung der kalifornischen placers und der australischen diggins 
und der Preissturz des Goldes. Der Goldwert im Verhältnis zum Silber sank 
unter das in Frankreich gesetzlich normierte Verhältnis. Chevalier hielt diese 
Erscheinung einen Augenblick für definitiv und trat mit der Forderung der Ein 
führung der Silberwährung an die Öffentlichkeit (De la baisse probable de, l’or, 
1859). Später verschloß er sich jedoch besserer Einsicht nicht und entschied 
sich endgültig für die Goldwährung. Zwischen Wolowski, welcher Anhänger des 
französischen Systems der Doppelwährung mit gesetzlich normiertem Verhältnis 
war, und Chevalier gab es häufig Auseinandersetzungen über die Währungsfrage 
in den Sitzungen der Société d’économie politique. Vgl. Courtois, loe. cit. 
p. 474. 
2) „Die Unordnung, die Schändlichkeiten und Gewalttaten, die nur zu 
häufig in der Industrie anzutreffen sind, beweisen nur eines, daß sie nämlich 
nicht unter der Herrschaft des absoluten Individualismus bleiben darf. Die ab 
solute Herrschaft irgend eines Prinzips, sei es desjenigen der Freiheit oder der 
Autorität, kann nicht bei den modernen Völkern gedeihen. Den Saturnalien des 
Eigeninteresses, die wir heute sehen müssen, wollen wir den Sinn für das Inter 
esse der Gesamtheit entgegenstellen .... wir müssen uns bemühen, den Produ 
zenten den Geist der Assoziation einzuflößen, und ihnen die Vorteile der Soli 
darität zu kosten geben. Jedoch wird man dem Staate nur ausnahmsweise diese 
oder jene Produktionszweige überlassen können.“ Unter die Produktionszweige, 
welche Chevalier dem Staate zu überlassen empfiehlt, reiht er auch die Eisen-
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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