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Leitfaden der deutschen Sozialversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Leitfaden der deutschen Sozialversicherung

Monograph

Identifikator:
1835074685
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221956
Document type:
Monograph
Title:
Leitfaden der deutschen Sozialversicherung
Edition:
Neubearbeitung 1930
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Springer
Year of publication:
1930
Scope:
63 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Arbeitslosenversicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der deutschen Sozialversicherung
  • Title page
  • Contents
  • Entwicklung der Sozialversicherung
  • I. Krankenversicherung
  • II. Unfallversicherung
  • III. Invaliden= und Hinterbliebenenversicherung
  • IV. Angestelltenversicherung
  • V. Arbeitslosenversicherung
  • VI. Verfahren

Full text

Arbeitslosenversicherung. 
47 
sie mit ihren Angehörigen in der Hauptsache leben können, sowie ihre mit 
ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Ehegatten oder Abkömmlinge. 
Ferner gehören hierher: Land- und forstwirtschaftliche Beschäftigungen, 
wenn gewisse langfristige Arbeitsverträge abgeschlossen sind, das länd⸗ 
liche Gesinde, die Partenfischer, die Zwischenmeister, die nicht den über— 
wiegenden Teil ihres Verdienstes aus ihrer eigenen Arbeit am Stücke be— 
ziehen, und diejenigen Lehrlinge, die auf Grund schriftlicher Lehrverträge 
oon mindestens zweijähriger Dauer — in der Land- und Forstwirtschaft 
von mindestens einjähriger Dauer — beschäftigt werden. Ebenso gehören 
in diese Gruppe Beschäftigungen, solange die Arbeitnehmer noch volks— 
schulpflichtig sind, sowie geringfügige Beschäftigungen. Dabei bestimmt 
das Gesetz selbst die Voraussetzungen, unter denen eine Beschäftigung noch 
als geringfügig gilt. Unständige Beschäftigungen sind dagegen versicherungs⸗ 
pflichtig, soweit der Verwaltungsrat der Reichsanstalt dies mit Zustim— 
mung des Reichsarbeitsministers anordnet (88 70 -750). 
Durch besondere Bestimmung können außer den obengenannten 
Zwischenmeistern weitere Gruppen von Hausgewerbetreibenden und von 
Heimarbeitern von der Versicherungspflicht befreit werden (8750), ebenso 
Beschäftigungen im In- oder Ausland im Bezirke des Grenzverkehrs und 
Beschäftigungen von landwirtschaftlichen Wanderarbeitern (88 208, 209). 
Letztere sind durch die Verordnung vom 15. Dezember 1927 (REBl. J 
S. 486) für versicherungsfrei erklärt worden. In allen diesen letzteren 
Fällen ist die Befreiung von der Versicherungspflicht von einer Befrei⸗ 
ungsanzeige des Arbeitgebers abhängig (8 852). Ferner ist eine Befreiung 
auf Antrag des Arbeitgebers möglich, wenn der Arbeitgeber seit mindestens 
einem Jahre vor dem Inkrafttreten des AVAVG. eine Arbeitslosenfür⸗ 
sorge mit Rechtsanspruch unterhält (8 80). Dies ist der einzige Fall, in 
dem die Arbeitslosenversicherung eine Ersatzkasse kennt. 
Eine freiwillige Versicherung sieht das Gesetz nur in einem Falle 
vor, und zwar als Weiterversicherung für Angestellte, die wegen Über— 
schreitung der angestelltenversicherungspflichtigen Gehaltsgrenze aus der 
Versicherungspflicht ausscheiden (8 86). 
Die Leistungen der Arbeitslosenversicherung bestehen aus den ver⸗ 
sicherungsmäßigen Leistungen und denjenigen der Krisenfürsorge. 
Die versicherungsmäßigen Leistungen sind die Arbeitslosen— 
unterstützung, die Krankenversicherung Arbeitsloser, die Invaliden-⸗, An— 
gestellten- und knappschaftliche Pensionsversicherung Arbeitsloser durch 
das Arbeitsamt und die Kurzarbeiterunterstützung. 
Die Voraussetzungen für die Arbeitslosenunterstützung sind in 887 
geregelt. Hiernach hat Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung, wer 
arbeitsfähig, arbeitswillig, aber unfreiwillig arbeitslos ist, die Anwart⸗— 
schaftszeit erfüllt und den Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung noch 
nicht erschöpft hat. 
Arbeitslosigkeit ist die vorübergehende Unterbrechung des sonst 
berufsmäßig überwiegend ausgeübten Beschäftigungsverhältnisses, ohne
	        

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Leitfaden Der Deutschen Sozialversicherung. Springer, 1930.
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