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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1847422136
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-250625
Document type:
Monograph
Title:
Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard)
Year of publication:
1930
Scope:
183 Seiten
graphische Darstellungen
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Bauarbeiterschaft und ihre Zusammensetzung.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

590 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
Brücke abgebrochen. Es kostete sie keine Mühe, nachznweisen, daß 
dies vorgebliche Gesetz, das von der Nationalökonomie wie ein geo 
metrisches Axiom betrachtet worden war, wie ein Quid incon- 
cussum, auf das sie alle ihre Gebäude errichtet hatte, gerade ein 
echtes Schulbeispiel für die Kreisschlüsse war, von denen wir eben 
gesprochen haben. Unter den Volkswirtschaftlern erregte es großes 
Aufsehen, als man sich um die Mitte des 19. Jahrhunderts dazu ge 
zwungen sah, dies anzuerkennen. In der Tat, wenn der Preis von 
dem Angebot und der Nachfrage bestimmt wird, so ist es nicht 
weniger wahr, daß Angebot wie Nachfrage ihrerseits vom Preise be 
stimmt werden, so daß es unmöglich wird, zu wissen, welches von 
beiden Ursache und welches Wirkung ist. Übrigens hatte Stuaet 
Mill diesen Widerspruch schon bemerkt und hatte ihn in der Weise, 
die wir auf S. 408 ausgeführt haben, verbessert. Er wußte aber 
nicht, daß schon vor ihm und besser als er Couenot die Formel, die 
wir soeben wüeder angeführt haben, zerstört hatte, indem er ihr die 
gegenüberstellte, die in Wirklichkeit die hedonistische Methode ein 
führt: „Die Nachfrage ist eine Funktion des Preises Q,“ womit gesagt 
werden soll, daß sie sich zu dem Preis verhält wie eine Schale der 
Wage zur anderen, d. h. bei steigendem Preise fällt und bei fallendem 
steigt. Aber auch das Angebot ist eine Funktion des Preises, nur 
in einer ganz verschiedenen Beziehung, da es ihm in seinen Be 
wegungen parallel folgt, und mit ihm steigt und fällt. So verhalten 
sich Preis, Angebot und Nachfrage wie die drei fest verbundenen 
Teile eines Mechanismus, die sich nicht ein jeder für sich bewegen 
können. Es handelt sich nun darum, die Gesetze ihrer gegenseitigen 
Abhängigkeit zu bestimmen. 
Dies will nicht besagen, daß das Gesetz des Angebotes und der 
Nachfrage von nun an aus dem wirtschaftlichen Wörterbuche ge 
strichen ist, sondern nur, daß es eine andere Bedeutung erhalten hat. 
Heute drückt man, wie wir sehen werden, das Gesetz des Angebots 
und der Nachfrage durch das aus, was man „die Kurve der Nach 
frage“ oder des Angebotes nennt, Kurven, die einfach das Theorem 
Cotjrnot’s, daß die Nachfrage eine Funktion des Preises ist, graphisch 
darstellen. 
Ebenso geht es mit dem Gesetz, nach dem „die Produktions 
kosten den Wert bestimmen“. Die gleiche petitio principiü 
Wer kann nicht sehen, daß gerade im Gegenteil der Unternehmer 
seine Produktionskosten nach dem Preise einstellt und regelt? Die 
klassische Schule hatte dies wohl für eines der Elemente dieser 
*) Recherches snr les Principes mathematiques de la theorie 
des richesses.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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