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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die „sechnlichkeit“ des Geistes und der Dinge. 
63 
An diesem Punkt indes, der die innere Einheit des Systems 
aufzuheben droht, erweist sich nunmehr von neuem Cusas phi- 
losophische und dialektische Kraft. Der Begriff der Aehnlich- 
keit, den er als Rüstzeug aus der scholastischen Erkenntnislehre 
herübernimmt,. wird ihm, in schrittweiser Umdeutung und Ver- 
tiefung, zur gedanklichen Handhabe und zum Vehikel für die 
eigene Grundauflassung. Von der „similitudo“ schreitet er zur 
„assimilatio“ fort: von der Behauptung einer in den Dingen vor- 
handenen Aehnlichkeit, die die Grundlage ihrer Zusammenfassung 
und gattungsmässigen Bezeichnung abgibt, geht er zur Darlegung 
des Prozesses über, vermöge dessen der Geist einen harmoni- 
schen Zusammenhang zwischen den Objekten und sich selber 
erst herstellen und erschaffen muss. Jetzt erkennt das Ich die 
Gegenstände nicht mehr, indem es sich ihnen anpasst und sie 
nachbildet, sondern indem es sie umgekehrt nach der Aehnlich- 
keit des eigenen Wesens auffasst und begreift. Wir verstehen die 
Aussendinge nur insoweit, als wir in ihnen die Kategorien des 
eigenen Denkens wieder zu entdecken vermögen. Alles „Messen“ 
der Objekte entspringt im Grunde nur dem einen Triebe des 
Geistes, zum Maasse seiner selbst und seiner Kräfte zu gelangen.*) 
Weil er den Punkt, die Einheit, das Jetzt in sich trägt, weil er 
somit das wahre Fundament besitzt, aus dem die Linie, die 
Zahl, die Zeit sich aufbauen, kann der Intellekt sich all diesen In- 
halten assimilieren und sie in dieser Verähnlichung erkennen.?®) 
Ein Bild und Analogon der Welt heisst er somit in dem Sinne, 
dass in ihm als konzentrierter Einheit der Gehalt von alle dem 
liegt, was uns in sinnlicher Erscheinung in der Welt der Dinge 
entgegentritt.®) Wenn die erste Epoche von Cusas Philosophie 
vor allem auf das Grundproblem des Verhältnisses zwischen Gott 
und Welt gerichtet war, so ergibt sich jetzt eine veränderte 
Fassung der Frage: an die Stelle der Welt tritt, um sie für die 
spekulative Betrachtung zu ersetzen und zu repräsentieren, der 
Begriff des Geistes. Die Seele ist im prägnanten und höch- 
sten Sinne das Symbol des Schöpfers: alle anderen Dinge haben 
an Gottes Wesenheit nur insoweit Teil als sie sich in ihr dar- 
stellen und reflektieren. So ist der menschliche Intellekt zwar 
ein Abbild des absoluten. aber ein Modell und Musterbild alles
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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