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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

26 
Dritter Abschnitt. 
Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: 
Vernichtung städtischer Freiheit. 
Die im vorigen Abschnitt geschilderten Mißstände treten uns noch 
bis in die Anfangszeiten des 18. Jahrhunderts entgegen. Zwar ließ die 
Bürgerschaft oft ihre Klagen über die verhaßten Magistratspersonen laut 
werden, zumal die städtische Mißwirtschaft immer greller von der sich 
stets steigernden Integrität und Tüchtigkeit der zielbewußten Staats— 
verwaltung absticht; allein eine ünderung der völlig verwährlosten und 
zerrütteten Zustände konnte sie selbst nicht herbeiführen — ein anderes 
Element mußte ihr zu Hilfe kommen. Es sind das die Landesherren, 
und zwar (indem wir uns von jetzt ab lediglich der Betrachtung der 
preußischen Städte zuwenden) für Brandenburg-Preußen die Hohen— 
zollern. 
Auch in diesem Abschnitt können wir nicht näher auf die geschicht— 
liche Entwickelung eingehen; es gilt nur die Hauptpunkte des jetzt folgenden 
Gesundungsprozesses hervorzuheben, und diese knüpfen sich an die Maß— 
nahmen Friedrich Wilhelms, des Großen Kurfürsten (1640 — 1688) und 
besonders seines Enkels Friedrich Wilhelms J., des „Soldatenkönigs“ 
1713 - 1740) 
Das Ziel der Bestrebungen der genannten beiden Herrscher war: 
Selbständigkeit und Freiheit der Städte völlig zu brechen und 
sie vollständig der Hoheit des Staates unterzuordnen. Und dieses Ziel 
— um es gleich vorweg zu nehmen — haben sie auch erreicht. Man 
hat nun früher von historischer Seite die Dinge immer so dargestellt, 
als habe die langsam erstarkte landesherrliche Gewalt ohne jede innere 
Berechtigung die alte Selbständigkeit und damit die Blüte der Staͤdte 
vernichtet, als habe der absolute Fürstenstaat, jedes Verständnisses 
für die Bedeutung einer Kommunalverwaltung bar, mit 
brutaler Herrschermacht das städtische Leben als solches vollständig ertötet. 
Diese geschichtliche Auffassung ist gewichen, seitdem Schmoller den 
wahren Zustand des Städtewesens im 16. und 17. Jahrhundert durch 
seine grundlegenden Untersuchungen klargelegt hat. Freiheit und Blüte 
der Städte waren längst dahin, als das Fürstentum gegen die Städte 
vorzugehen begann. Nach Vage der damaligen Verhältnisse konnte es 
sich nur darum handeln, städtisches Wesen wieder in die Höhe zu 
bringen: und dieses Ziel haben die genannten Herrscher auch erreicht. 
Ohne daß sie es ahnten und wollten, haben sie in Preußen die Funda— 
mente einer neuen städtischen Freiheit gelegt, dadurch, daß sie zunächst
	        

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Grundriß Des Deutschen Zollrechts. Hermes, 1927.
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