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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung (E,1.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Tonkunst
  • Bildende Kunst
  • Dichtung
  • Weltanschauung

Full text

50 
Tonkunst. 
länger er lebte, und je sicherer er dem von ihm erschauten 
Ideale der Kunst näher zu kommen glaubte. Darum tritt sein 
Pessimismus am meisten hervor in den Werken der ersten Periode, 
die vor der Bekanntschaft mit Schopenhauer liegen, vor allem im 
„Fliegenden Holländer“; in der zweiten Periode dagegen hellt er 
sich auf; aus dem Pessimismus von „Tristan und Isolde“ und 
des „Nibelungenrings“ erheben sich die „Meistersinger“ zur Be— 
jahung des Willens zum Leben, und im „Parsifal“ folgt auf die 
Bejahung des Willens die That. Drei Jahre aber, bevor der 
„Parsifal“ vollendet ward, am Abend seines Lebens (1880), er⸗ 
klärte der Meister: „Wir erkennen den Grund des Verfalles 
der Menschheit, sowie die Notwendigkeit einer Regeneration der⸗ 
selben; wir glauben an die Möglichkeit dieser Regeneration 
und widmen uns ihrer Durchführung in jedem Sinne.“ 
Worin bestand nun dieser Glaube, worin die Durchführung? 
Es sind Fragen, die in den engen Zusammenhang, ja die Ein— 
heit der Weltanschauung und der Kunst Wagners einführen, 
und die zugleich, subjektiv, von der Seele des Meisters aus 
betrachtet, die Entstehung des Musikdramas als eines Gesamt— 
kunstwerks erklären. 
Wagner sah in der bestehenden Kultur eine „Lügengeburt 
der mißleiteten Menschheit“, ans Licht gebracht durch die wirt— 
schaftliche Entwicklung zum Kapitalismus, durch den Verderb 
der Rassen infolge von Vermischung mit unedlem, speziell 
jüdischem Blut, und durch den Verderb des Blutes infolge 
tierischer Nahrung. Psychisch und physisch war für ihn der 
Mensch der modernen Civilisation entartet, und die Ordnung 
dieser Civilisation erschien ihm als anarchisch, ihr Staat als 
Notstaat, ihr Christentum, verglichen mit dem Geist des Evan— 
geliums, als „abschreckend warnendes Beispiel“, ihre Gesell— 
schaft als Organisation des Raubes und der Bedrückung. Und 
zu diesem Bilde stellte er nun ein anderes Bild in Gegensatz, das 
in seinem Herzen lebte — das Bild einer ihm keineswegs un⸗ 
erreichbar erscheinenden, glänzenden Zukunft. Da sah er in be— 
sonders gehobenen Momenten wohl die Menschheit staatenlos 
dahinleben und dennoch im sicheren Genuß der höchsten Kultur—
	        

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Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung. Gaertner, 1902.
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