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Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
833377191
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72190
Document type:
Monograph
Author:
García Granados, Alberto http://d-nb.info/gnd/1057572055
Title:
Ueber die Möglichkeit einer volkswirthschaftlichen Harmonie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Schade
Year of publication:
1880
Scope:
1 Online-Ressource (45 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
    Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

134 
Erwin Respondek, 
minister selbst zu, daß die Regierung auch Fehler gemacht hat, daß 
sie die Beaufsichtigung des Kreditwesens vernachlässigte, ihre Ge- 
setzes-Macht nicht in der richtigen Art ausgeübt und zur Geltung 
gebracht hat. Eines ist ohne weiteres klar. Hätten die Banken nur als 
Zeichnungsstelle und nicht als Emissionshaus gewirkt, sich nur mit der 
Eskomptierung erstklassiger Kommerzwechsel befaßt, Vorschüsse auf erst 
klassige französische Wertpapiere gewährt und wären sie nur spärlich Re 
portengagements eingegangen, so würden die durch das Dekret vom 9. 
August 1914 für sie getroffenen Schutzmaßnahmen nicht nötig gewesen sein. 
Die Banken können, wie schon früher ausgeführt, nicht gut allein 
als die Schuldigen hingestellt werden. Vielmehr liegen hier Wechsel 
wirkungen zwischen Bank und Staat und Gesamtwirtschaft vor, die 
neben allen Vorteilen aus dem gegenseitigen ergänzenden Verkehr und 
Zusammenwirken auch — in Zeiten der Krisis — ihre Schattenseiten 
und Schäden naturnotwendig in sich bergen und vor allem in der schärf 
sten Krisis, dem Weltkriege, in krassen Formen zum Vorschein treten 
müssen. 
Die Erklärung der französischen Bankwelt, vom 1. Januar 1915 
ab auf die Wohltaten des Moratoriums Verzicht zu leisten, konnte als 
der ernste und entschlossene Wille gedeutet werden, an der Überwindung 
der wirtschaftlichen Hemmnisse und an der nationalen Arbeit tätigen 
Anteil zu nehmen. In dem ersten Chaos der Kriegswirrnisse haben die 
Banken, wie ausführlich dargelegt wurde, zweifellos versagt und durch 
ihr eigenartiges, passives Verhalten gegen alles was Arbeit hieß, hat 
die französische Handelswelt Veranlassung zu bitteren, gerechtfertigten 
Klagen gehabt. Diese Schwächen suchten die Banken nach Verlauf 
der ersten Stagnation durch das eifrige Bestreben, sich zu stärken, um 
mit neuen Mitteln umsichtig und wirksam in das Wirtschaftsgetriebe 
einzutreten, wieder auszugleichen. 
Sie waren bemüht, dem Schatzamte bei der Beschaffung der 
Mittel behilflich zu sein, ihm ihr weites Kundenfeld zuzuführen. Hier 
durch wollten sie gewiß der Sache selbst dienen, daneben aber auch 
wohl die schlechten Eindrücke, die die französische Regierung von 
ihnen gewonnen hat, wieder austilgen. Als die Regierung ihre 
„National-Verteidigungs-Wechsel“ ausgab, stellten die Banken sich 
bereitwilligst in den Dienst des Staates, um den Absatz zu fördern. 
Sie entfalteten in den Kreisen ihrer Kundschaft eine große Propa 
ganda und erzielten auch nach ihren Mitteilungen günstige Erfolge. 
Die Schatzwechsel-Käufer erhielten eine höhere Quote zur Zeichnung 
der „Ribotins“ ausgezahlt, und die Banken übernahmen die Mühen 
der Verwaltung und Erneuerung. Bei der Emission der „National-Ver 
teidigungs-Obligationen“ wurde jedoch die Tätigkeit der Banken aus 
geschaltet. Es ist nicht zu ermitteln, ob die Regierung auf ihre Dienste 
Verzicht leistete, oder die Banken selbst die Mitarbeit versagten. In 
jedem Palle, gleichgültig welches die Ursache sein mag, ist es zu be 
dauern, daß in der so wichtigen Frage der finanziellen Kriegführung
	        

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Die Bodenreform Im Lichte Des Humanistischen Sozialismus. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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