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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
833658085
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28151
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Heinrich
Title:
Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 100 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

572 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
des Sillon danach, die ersten abzuschaffen, um nur die zweiten be 
stehen zu lassen, die dann Herren ihrer Produktionsmittel geworden 
sind und so den vollen Ertrag ihrer Arbeit für sich selbst behalten 
können. Sie unterscheidet sich jedoch von dem Syndikalismus 
hauptsächlich vom moralischen Gesichtspunkt aus durch die Betonung 
eines höheren Ideals, als es die Eroberung der materiellen Wohlfahrt 
ist, und stellt dieses Ideal als noch unentbehrlicher für die Eman 
zipation der Arbeiterklasse hin. Wie man weiß, hat sich der Sillon 
auf Grund eines päpstlichen Befehls auflösen müssen, doch besteht 
diese ausgesprochen syndikalistische Arbeiterbewegung trotzdem fort. 
Wenn die katholische Schule Mühe gehabt hat, sich einen linken 
Flügel zu schaffen, so hat sie doch stets einen rechten besessen, der 
sich natürlich durch das Überwiegen des Unternehmerelements 
charakterisiert. „Das Problem ist nicht, den Arbeiter durch sich 
selbst zu retten, sondern seine Rettung durch den Arbeitgeber zu 
bewirken 1 ).“ Es ist das die Lehre vom „guten Arbeitgeber“, die wir 
schon von der Schule Le Play’s aufgestellt gesehen haben. Im übrigen 
meint diese Rechte des sozialen Katholizismus, daß die bestehenden 
Einrichtungen vollständig genügend sein würden, um das, was man 
die soziale Frage nennt, zu lösen, wenn sie nur von dem richtigen 
christlichen Geist erfüllt wären, und wenn die herrschenden Klassen 
es verständen, „ins Volk zu gehen“. 
§ 3. Der soziale Protestantismus. 
Es ist eine weitverbreitete Idee, daß der Protestantismus not 
wendigerweise individualistisch ist 2 ), weil das Kennzeichen dieser 
Konfession darin liegt, daß jeder Gläubige seinen persönlichen Glauben 
habe und zur Erlösung außer Christo keines Mittlers zwischen Gott und 
sich selbst bedürfe, während der Katholik nur durch die Kirche, durch 
die große Gemeinschaft der Gläubigen, das Heil erlangen kann. Und 
da der Protestantismus das Bekenntnis zur Selbsthilfe, „self-help“ 
') Milcent in der Association Catholique, 1897, Bd. II, S. 68. 
Es gibt auch einen individualistischen und liberalen Sozial-Katholizismus, 
den der verstorbene Professor Charles PfmiN in Löwen vertrat: La Eichesse et 
le Socialisme chretien, ebenso wie auch Rambaud, Cours d’Histoire des 
Doctrines. 
Mit dieser Gruppe der liberalen Rechten kann man die landwirtschaftlichen 
Kreditkassen nach dem Vorbild Raifeeisen’s in Deutschland, Frankreich, Belgien 
und Italien in Verbindung bringen, — obgleich sie in dem letzteren Lande ihr Ent 
stehen einem Israeliten, Wollembosu, verdanken. 
2 ) Das ist z. B. die Ansicht Nitti’s in seinem Buch über den Socialisme 
Catholique und der wenig stichhaltige Grund, weshalb er ihm nur einige wenige 
Seiten seines Buches widmet.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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