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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
834699508
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-88487
Document type:
Monograph
Author:
Zauschner, E.
Title:
Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Beck
Year of publication:
1871
Scope:
1 Online-Ressource (LVII, 525 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

132 
Weiss man, wie kläglich es mit der Nahrung des Feldarbeiters steht, so 
ist es leicht zu sehen, dass der Gewinn, den der Arbeiter aus dem 
Akkordlohn bezieht, auf Kosten seiner physischen Kräfte und seines 
Nahrungszustandes entsteht. Die Akkordlohnsätze werden durch die 
jeweilige Höhe der Tagelöhne bestimmt. Ueberall werden zuerst Tage 
löhner gesucht und überall bieten sich sowohl einheimische, wie Wander 
arbeiter zunächst als Tagelöhner ein. Die Gründe dafür haben wir schon 
am Anfang dieses Kapitels erörtert. Erst nach den Tagelöhnern werden 
auch die Akkordarbeiter gedungen. Aber in den Gegenden und in den 
Jahren, in denen ein Mangel an Arbeitskräften besteht, werden die 
Akkordlöhne häufiger angewandt, als die Tageiöhne. 
Auch da, wo nicht einzelne Arbeiter, sondern Artjels gemietet 
werden, wird meistens Akkordlohn bezahlt. Sowohl die Artjels, als auch 
die einzelnen Arbeiter mietet man in der Regel auf Verlangen der Arbeiter 
nur auf je zwei Wochen, sodass sie in zweiwöchentlichen Perioden aus 
gelohnt werden. 
4. Der Verdienst der Fristarbeiter. 
Die Quellen über die Löhne der Fristarbeiter sind noch lücken 
hafter und mangelhafter, als es bei den Tagelöhnen und den Akkord 
löhnen der Fall war. 
Die vom Ackerbauministerium jährlich veröffentlichten Mitteilungen 
der Grundbesitzer konnten wir aus den genannten Gründen nicht benützen. 
Auch von den Gouverneurberichten konnten wir wenig Gebrauch 
machen, da zu ihren sonstigen Mängeln noch der Fehler kommt, dass 
sie im Durchschnitt für verschiedene Perioden berechnet sind. Die 
Löhne für den Saisonarbeiter zeichnen sich durch eine so charakteristische 
Eigentümlichkeit aus, die wir im Nachfolgenden zu erörtern haben, dass 
eine Durchschnittsberechnung nichts beweisen kann. Es bleibt uns also 
von allen Quellen, die wir über die Fristlöhne besitzen, nur die Angaben 
der Semstwo-Berichte des Gouv. Cherson. Zwar beziehen sich diese 
nur auf ein Gouvernement, doch sind sie trotzdem von hohem Interesse. 
Das Gouv. Cherson ist nämlich das am meisten charakteristische für das 
ganze neurussische Gebiet. Ferner sind die Schwankungen der Fristlöhne 
in den verschiedenen Gouvernements sogering, dass man wohl sagen kann, 
dass wir eine vollständige Vorstellung von den Fristlöhnen auch in den 
übrigen Gouvernements besitzen, nachdem wir diejenigen des Gouv. Cher 
son kennen gelernt haben. Schliesslich sind in den Semstwoberichten des 
Gouv. Cherson alle Lohnsätze für die verschiedenen Arbeiterkategorien 
und für die verschiedenen Zeiträume am besten und ausführlichsten
	        

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Citation recommendation

A Magyar Korona Országainak Betegsegélyző Pénztárai 1898-Ban = Die Krankenkassen Der Länder Der Ungarischen Krone Im Jahre 1898. Pester Buchdruckerei-Actien-Gesellschaft, 1901.
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