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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Optimisten. 
365 
ging das so weit, daß er dort ohne zu großen Widerstand dem gegen 
ihn von Cobden geführten Feldzug unterlag, während er in Frank 
reich die Angriffe Bastiat’s siegreich überstand; und wenn er kurz 
darauf durch den selbstherrlichen Willen Napoleons III. aufgehoben 
wurde, so sollte er bald darauf nur um so kräftiger wieder in Er 
scheinung treten. 
So hatte die französische Schule gleichzeitig zwei Gegnern die 
Spitze zu bieten, die übrigens in ihren Augen nur einer waren, denn 
für sie war die Schutzzöllnerei nur eine schlechte Nachahmung des 
Sozialismus und als solche noch hassenswerter, weil sie yorgab, das 
Glück der Eigentümer und der Fabrikanten, also der Reichen, zu 
begründen, während der Sozialismus doch wenigstens das Glück der 
Arbeiter, also der Armen erstrebte; — und schädlicher, weil sie schon 
verwirklicht war und ihre Verwüstungen offen ausübte, während 
der andere glücklicherweise noch eine Utopie blieb. Indem die 
französische Schule so zwei Gegner zu gleicher Zeit bekämpfen 
mußte, fand sie sich in der vorteilhaften Lage, dem Vorwurfe der 
Klassenadvokatie zu entgehen: sie konnte antworten, daß sie für die 
Gesamtheit kämpfe. 
Ein 100jähriger Krieg muß selbstverständlich bei denen, die 
ihn durchgefochten haben, seine Spuren hinterlassen; das genügt, um 
die „apologetischen, normativen und finalistischen“ Tendenzen zu er 
klären, die man der französischen Schule so oft vorgeworfen hat. 
Wie hat sie es angefangen, um die „gesunden Doktrinen“ zu 
verteidigen, die sie oft leichtfertig mit der Wissenschaft verwechselt 
hat? Hierauf kommt es an. Sie sagte sich: das ganze Übel stammt 
von den Pessimisten. Sie sind es, die durch ihre unheildrohenden 
Voraussagungen den Glauben an die Naturgesetze und an die selbst 
tätige Organisation der Gesellschaft vernichtet und die Menschen 
dazu getrieben haben, ein besseres Schicksal in künstlichen Organi 
sationen zu suchen. Es ist daher vor allem notwendig, um die 
kritische Schule, den Sozialismus und das Schutzzoll-System zu wider 
legen, die Wissenschaft von den kompromittierenden Lehren Ricaedo’s 
und Malxhus’ zu befreien und nachzuweisen, daß ihre angeblichen 
Gesetze der Grundlage entbehren. Es kommt darauf an, zu zeigen, 
daß die natürlichen Gesetze uns nicht ins Unglück, sondern ins Glück 
führen, wenn auch hin und wieder auf dem Umwege des Übels; daß 
die individuellen Interessen nur scheinbar antagonistisch, in Wahrheit 
aber dennoch solidarisch sind, und daß es genügt, wie BASxiAT_sagt, 
wenn „ein jeder sein Interesse verfolge, wobei sich herausstellen 
wird, daß jeder, ohne es zu wollen, den Interessen der Gesamtheit 
dient“. Kurz, die Anhänger der französischen Schule haben, um den 
Pessimismus zu widerlegen, sich zu Optimisten gemacht.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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