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Documenti ispano-genovesi dell'Archivio di Simancas

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Bibliographic data

Full text: Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910

Monograph

Identifikator:
87637500X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1772
Document type:
Monograph
Title:
Die Handelskammern
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Georg Reimer
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 121 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Asien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910
  • Title page
  • Contents
  • Die Statistik der privaten industriellen Unternehmungen
  • Zweck, Methode und Material der vorliegenden Arbeit
  • Bearbeitung des Materials
  • Die Aktiengesellschaften der einzelnen Industrien
  • Die durchschnittliche Kapitals- und Vermögensverteilung in den Jahren 1901 bis 1910
  • Schluß

Full text

IO 
Möglichkeit für die Aktiengesellschaften das dauernd verfügbare Kapital zu erhöhen, auch der An 
teil der Wertpapiere und Beteiligungen am Gesamtvermögen bedeutender ist, als bei den übrigen 
Unternehmungsformen. 
Die Aktiengesellschaften der einzelnen Industrien. 
I. Bergbau-, Hütten* und Salinenwesen. 
Die Aktiengesellschaften für Bergbau-, Hütten- und Salinenwesen sind in 4 Klassen ein 
geteilt und zwar in die Gesellschaften für: 
1. Erzbergbau und Hüttenbetrieb (außer Eisen), 
2. Eisenhüttenbetrieb, 
3. Kohlenbergbau, 
4. Salz-, Kali- und Petroleumgewinnung. 
Die „gemischten Werke“, die Hüttenbetrieb und Kohlenbergbau in sich vereinigen, sind 
für sich besonders zusammengefaßt worden. 
1, Erzbergbau und Hüttenbetrieb (außer Eisen). 
Tabelle 1. 
Die Anzahl der Gesellschaften beträgt 1901 8 Gesellschaften, von 1904/06 9 Gesellschaften 
und sinkt dann bis 1910 auf 6 Gesellschaften. Die „A.-G. f. Bergbau, Blei- und Zinkfabrikation 
zu Stolberg“ ist während der ganzen 10 Jahre in diesen Gesellschaften einbegriffen, da die Förde 
rung von Kohle auf der eigenen Zeche der Gesellschaft nur vorübergehend und von geringer Be 
deutung war. Unter ihnen befindet sich kein reines Erzbergwerk, sondern fast alle 1 betreiben Erz 
bergwerke verbunden mit Verhüttung der Erze; außerdem besitzen 3 der Gesellschaften im Jahre 
1910 Metall Walzwerke. Wie das durchschnittliche Aktienkapital zeigt, handelt es sich um recht be 
deutende Unternehmungen. 
Das eigene Kapital beträgt im Durchschnitt der 10 Jahre 118,4 % des Aktienkapitals. Die 
Veränderungen dieses Verhältnisses sind während der 10 Jahre gering. Der Anteil des fremden Ka 
pitals am investierten Kapital nimmt in dem Zeitraum der Untersuchung sehr stark zu; er wächst 
um das Vierfache, nämlich von 11 °/ 0 des eigenen Kapitals auf 44,5 °/ 0 im Jahre 1909 und 42,4% 
im Jahre 1910. Der langfristige Kredit ist an dieser Zunahme bedeutend stärker beteiligt als der 
kurzfristige; während er 1901 wenig über 2 °/ 0 des eigenen Kapitals beträgt, beläuft er sich 1910 
auf 23 °/ 0 . Der Durchschnitt der 10 Jahre ergibt für das fremde Kapital 25,7 °/ 0 des eigenen 
Kapitals, wovon 11,3 % aus Obligationen und Hypotheken bestehen, die sich auf 13,3 °/ 0 des Aktien 
kapitals belaufen. 
Die Zusammensetzung des Vermögens zeigt geringere Schwankungen. Durchschnittlich er 
hält man als Anteil am produzierenden Vermögen 69,2 °/ 0 für das produzierende Anlagevermögen 
und 30,8 °/ 0 für das Betriebsvermögen. Vom letzteren bilden die Vorräte mit i6,5°/ 0 mehr als die 
Hälfte; in den einzelnen Jahren schwankt dieser Anteil der Vorräte aber zwischen 19,7 °/ 0 und 
14,0°/ 0 , ohne jedoch den Anteil des Betriebsvermögens stark zu beeinflussen; dagegen zeigen in den 
Jahren, in denen die Vorräte den größten absoluten Wert erreichen, 1908 und 1909, zugleich die 
kurzfristigen Schulden ihren absolut höchsten Stand. 
Der Anteil der Beteiligungen und Wertpapiere am Gesamtvermögen bewegt sich zwischen 
6,3 % ur| d 4.5 % j Durchschnitt ist er 5,6 % gegenüber 7,8 °/ 0 . vom Gesamtanlagevermögen. 
Die Abschreibungen belaufen sich im Durchschnitt jährlich auf 3,8 °/ 0 des Gesamtvermögens. 
Die Liquidität der Gesellschaften, die im Durchschnitt 2,88 beträgt, schwankt zwischen 1,82 
und 4,40, während das Verhältnis des dauernd verfügbaren Kapitals zum Gesamtanlagevermögen eine 
etwas größere Stetigkeit zeigt. Die größte Abweichung vom Durchschnitt 1,21 findet sich 1901, 
die durch Aktienkapitalzusammenlegung zweier Gesellschaften wieder beseitigt wird. Das Verhältnis 
bleibt stets über 1; zur Verwendung als Betriebsvermögen steht im Durchschnitt J / 6 des dauernd 
verfügbaren Kapitals zur Verfügung. 
2. Eisenhüttenbetrieb. 
Tabelle 2. 
Die Aktiengesellschaften für Eisenhüttenbetrieb umfassen Unternehmen der verschiedensten 
Art; neben reinen Hochofenwerken, Stahlwerken und Walzwerken (außer Blech- und Drahtwalzwerken) 
finden sich Unternehmen, die zwei oder alle drei dieser Betriebsarten in sich vereinigen, zum Teil 
x) Eine Ausnahme macht nur die „Harkortsche Bergwerke und Chemische Fabriken A.-G.“, deren Gold 
gewinnung nicht als Verhüttung zu bezeichnen ist. Neben dem Erzbergbau betreibt sie chemische Fabriken.
	        

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Der Zukunftsstaat Und Die Lösung Der Socialen Frage. Meyer, 1884.
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