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Die Kaufkraft des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Die Kaufkraft des Geldes

Monograph

Identifikator:
879455993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3116
Document type:
Monograph
Author:
Fellner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/171029097
Title:
Das System der Rentengüter und seine Anwendung in Ungarn
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (VII,177)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Theil. Das Rentenprinzip und seine Anwendung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kaufkraft des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Begriffsbestimmungen
  • II. Kapitel. Beziehungen der Kaufkraft des Geldes zur Verkehrsgleichung
  • III. Kapitel. Einfluß der Depositenumlaufsmittel auf die Gleihung und infolgedessen auf die Kaufkraft
  • IV. Kapitel. Störung der Gleichung und der Kaufkraft in Perioden des Übergangs
  • V. Kapitel. Indirekte Einflüsse auf die Kaufkraft
  • VI. Kapitel. Indirekte Einwirkungen
  • VII. Kapitel. Einwirkung der Geldsysteme auf die Kaufkraft
  • VIII. Kapitel. Einwirkung der Geldquantität und anderer Faktoren auf die Kaufkraft und ihre Wechselwirkung
  • IX. Kapitel. Die Zerstreuung der Preise macht eine Indexnummer für die Kautkraft erforderlich
  • X. Kapitel. Die besten Indexnummern der Kaufkraft
  • XI. Kapitel. Statistischer Nachweis. Allgemeiner historischer Rückblick
  • XII. Kapitel. Statistiken der letzten Jahre
  • XIII. Kapitel. Das Problem, die Kaufkraft stabiler zu gestalten
  • Index

Full text

68 
V. Kapitel. 
ausgabung des Geldes oder der Schecks, und desto rascher ist die Umlaufs 
geschwindigkeit. 
Dies kann am besten aus einem Beispiel ersehen werden. Der Über 
gang von monatlichen zu wöchentlichen Lohnzahlungen erhöht die Um- 
laufsgeschwindigkeit des Geldes. Wenn ein Arbeiter per Woche $ 7 aus 
gezahlt bekommt und diese täglich gleichmäßig verringert und jede Woche 
mit leeren Händen beschließt, so würde sein Durchschnittsbargeld, wie wir 
gesehen haben, wenig über die Hälfte von $ 7 oder ungefähr $ 4 betragen. 
Dies ergibt einen beinahe zweimaligen Umsatz per Woche. Bei monat 
licher Auszahlung muß der Arbeiter, welcher im Durchschnitt $ 1 per Tag 
erhält und ausgibt, die $ 30 mehr oder weniger gleichmäßig auf die folgenden 
30 Tage verteilen. Wenn er am nächsten Zahltag mit leeren Händen dasteht, 
so ist sein Durchschnittsgeld während des Monats ungefähr $ 15 gewesen. 
Sein Umsatz ist dann ungefähr ein zweimaliger per Monat. Folglich ist die 
Umsatzrate bei wöchentlichen Auszahlungen rascher als bei monatlichen 
Lohnzahlungen. 
Dasselbe Resultat würde sich ergeben, wenn wir annähmen, daß der 
Arbeiter, anstatt den Zyklus mit leeren Händen zu beenden, einen gegebenen 
Bruchteil seines Lohnes, sagen wir die Hälfte desselben, übrig behält. Bei 
wöchentlicher Auszahlung würde er mit $ 10,50 beginnen und mit $ 3,50 
schließen, was einen Durchschnitt von ungefähr $ 7 ergibt. Bei monat 
licher Auszahlung würde er so mit einem Durchschnitt von $ 45 beginnen 
und mit $ 15 aufhören, wonach sich der Durchschnittsbetrag auf un 
gefähr $ 30 belaufen würde. Im ersten Falle würde seine Durchschnitts 
umlauf sgeschwindigkeit einmal die Woche und im letzteren Falle einmal im 
Monat sein. Bei wöchentlicher Auszahlung ist der Umsatz also auch dann 
ungefähr viermal rascher als bei monatlicher Zahlung. Wenn daher die Ver 
teilung des Geldaufwandes auf die beiden Zyklen genau dieselbe „zeitliche 
Gestaltung“ („time shape“) 1 ) haben sollte, so würden die wöchentlichen Zah 
lungen die Umlaufgeschwindigkeit in demselben Verhältnis beschleunigen, 
in welchem ein Monat zu einer Woche sich verhält. Als geschichtliche Tat 
sache betrachtet, ist es jedoch nicht wahrscheinlich, daß die Einführung von 
wöchentlichen Zahlungen an Stelle von monatlichen die Schnelligkeit des 
Geldumlaufes unter den Arbeitern um das Vierfache erhöht hat, weil die 
Veränderung eines anderen Elements, nämlich des Buchkredits, geeignet sein 
dürfte, eine ungefähr ausgleichende Abnahme zu verursachen. Bei wöchent- 
1 ) Vgl. Adolphe Landry, „La Rapidit6 de la Circulation Mon6taire“, Auszug aus 
La Revue d'JEconomie politique, Februar 1905.
	        

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Moratorien Und Andere Sonderregelungen Des Zahlungsverkehrs Im Auslande. [Liebheit & Thiesen], 1914.
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