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Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert

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Bibliographic data

Object: Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
882692321
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5020
Document type:
Monograph
Author:
Agahd, Konrad http://d-nb.info/gnd/116256575
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben
Edition:
Zweite Auflage, neub bearbeitet
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (X, 168 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Das Wachstum des Ackerlandes und die Entwicklung der Anbauverhältnisse
  • Die Steigerung der relativen und absoluten Ernteerträge während des ganzen Jahrhunderts
  • Die Entwickelung der letzten Jahrzehnte im Besondern
  • Die deutsche Viehzucht im 19. Jahrhundert
  • Die Steigerung der Fleischerzeugung
  • Die Steigerung der gesamten landwirtschaftlichen Produktion

Full text

48 
im Laufe des Jahres geboren werden. Nach den Ergebnissen der Vieh 
zählung sind in der Zeit vom 1. Dezember 1899 bis 1. Dezember 1900 im 
ganzen 7616927 Kälber geboren worden; im Verhältnis zu der Zahl der 
Kühe und Färsen vom 1. Dezember 1899 macht das 73,28% aus. Von 
den 10458631 Kühen und Färsen, die am 1. Dezember 1900 ermittelt 
wurden, sind also im Laufe des Jahres 7 663868 Kälber zu erwarten. 
Davon werden so viel am Leben erhalten, als die Zahl der am Tage der 
Viehzählung unter 1 Jahr alten Tiere zuzüglich der jährlichen Wachstums 
rate dieser Kategorie ausmacht, also 4322417 + 70490 = 4392907; der 
Rest, 7663868 — 4392907 = 3270961 wird geschlachtet. Im ganzen 
werden also in dem Jahre 748923 + 3270961 = 4019884 Kälber ge 
schlachtet. Nehmen wir mit Huckert an, dass 7 Kälber so viel Fleisch 
liefern wie ein ausgewachsenes Rind, so können wir die 4019884 ge 
schlachteten Kälber 574269 ausgewachsenen Rindern gleichstellen. Rechnen 
wir diese zu den obigen 3470983 Rindern hinzu, so erhalten wir als Ge 
samtsumme des geschlachteten Rindviehs die Zahl 4045252. 
Von den Schweinen werden gegenwärtig nach allgemeiner Annahme 
etwa 100% der an einem Tage gezählten Tiere geschlachtet, 1 ) also im 
Jahre 1900/01 16807014 Stück; wenn nun nach den Feststellungen 
Huckerts 3,2 Schweine so viel Fleisch liefern wie ein ausgewachsenes 
Rind, dann ist die genannte Zahl Schweine 5252192 Rindern gleichzusetzen. 
Von den Schafen wird jährlich etwa ein Drittel der an einem be 
stimmten Tage vorhandenen Zahl geschlachtet, im Jahre 1900/01 demnach 
3230834 Stück von den 9692501, welche die Viehzählung im ganzen er 
mittelt hat. Rechnet man 12 Schafe gleich einem Rind, so liefern die 
3230834 Schafe so viel Fleisch wie 269236 Rinder. 
Die Zahl der Ziegen betrug im Jahre 1900 3266997 Stück. Man 
kann annehmen, dass ein Fünftel des Bestandes jährlich geschlachtet wird, 
alo im Jahre 1900/01 653399 Stück. 14 Ziegen liefern etwa so viel Fleisch 
wie ein Rind; die 653399 Ziegen sind daher 46671 Rindern gleichzuachten. 
Das Verhältnis der Fleischarten zueinander war also in dem Jahre 
1900/01 folgendes: 
Rind- und Kalbfleisch .... 4045252 = 42,08 
Schweinefleisch 5252192 = 54,63 
Schaffleisch 269236 = 2,80 
Ziegenfleisch 46671 = 0,49 
9613351 = 100,00. 
Aus diesem Verhältnis und der oben festgestellten Produktionssteigerung 
der einzelnen Fleischarten (Rind- und Kalbfleisch 425 %, Schweinefleisch 
977 %, Schaffleisch 128% und Ziegenfleisch 626%) ergibt sich, dass 
die Gesamtproduktion an Fleisch in der Zeit von 1800—1900 um 595% 
zugenommen hat. Die Bevölkerung Deutschlands Ist in derselben Zeit 9 
9 Nach den Ergebnissen der Trichinenschau werden in Preussen jährlich ca. 90 °/ 0 
des Bestandes geschlachtet, doch versorgt Preussen die Nachbarstaaten, besonders Sachsen, 
viel mit Schweinen. Cfr. Martin, Die Fleischversorgung Sachsens.
	        

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Investment, an Exact Science. The Financial Review of Reviews, 1906.
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