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Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
883192993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20681
Document type:
Monograph
Author:
Wagner, Curt
Title:
Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 113 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die einzelnen Zweige der deutschen Konservenindustrie
  • III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
  • IV. Schluß
  • Anhang. Upton Sinclairs „The jungle“

Full text

86 
Seitdem hat die Fabrikation von Corned beef in Deutschland 
beständig zugenommen; die bestehenden Fabriken wurden vergrößert, 
neue gegründet. Ist auch der Umfang der Produktion der erwähnten 
größeren Betriebe verschieden, so kann man doch annehmen, daß 
keine unter 5000 kg pro Tag während der Saison verarbeitet, 
Eckardt & Streithorst in Dissen fabrizieren als die bedeutendsten 
ca. 6—8000 kg Corned beef, verarbeiten also das knochenlose Fleisch 
von ungefähr 35 — 40 Rindern pro Tag der Kampagne. Das Vieh, 
das in den deutschen Fabriken zur Verwendung gelangt, ist f ast 
durchweg ausländisches. Wiederholt gelangte in der Presse die trage 
zur Erörterung, ob für die Fabrikation von deutschem Dosenfleisch 
die Verwendung inländischen oder ausländischen Rohfleisches sic 
mehr empfehle. Diese Frage berührt lediglich die Interessen der ein 
heimischen Landwirtschaft. Solange Deutschland aber noch erheb 
liehe Quantitäten an Vieh und Fleisch aus dem Ausland zur Ver 
fügung gestellt werden, kann die Verwendung inländischer Ware 
kaum in Betracht kommen, denn die einheimische Konservenindustu 6 
ist darauf angewiesen, zwar erstklassiges, aber doch auch möglich 
billiges Rohmaterial zu beziehen. Zu billigen Preisen aber kann die >» 
ländische Viehproduktion Material nicht zur Verfügung stellen, d a slC 
den schon vorhandenen Bedarf ohnehin nicht völlig zu decken vermag- 
Dazu kommt noch ein weiteres. Da größere Schwankungen llT1 
Preise der fertigen Ware den Verkauf sehr erschweren, so suche» 
die Grossisten, als die unmittelbaren Abnehmer der Fabriken, ( ’ ur _ 
feste Abschlüsse sich vor Differenzen zu schützen, weshalb auch 1 
Fabrikanten ihrerseits zu größeren Abschlüssen beim Ankauf A ireS 
Rohmaterials gezwungen sind. 
Nach Ansicht der Fabrikanten ist überdies auch das ausländis» 
Weide- oder Steppenvieh zur Fabrikation geeigneter als meist . ^ 
Stall gemästetes deutsches, weil das Fleisch des letzteren trocken . 
Die deutschen Fabrikanten kaufen zum Teil Vieh in Rußland, spe zl 
im Gouvernement Orenburg, in Kurgan in Westsibirien, zum 
iell 
Teil in 
den Moldauniederungen Rumäniens, weiten Flächen, auf denen g r °^ e 
Herden Rindvieh zum Verkauf stehen. Sie lassen es dort schlachte» 
und senden das Fleisch an ihre deutschen Fabriken. 
Während in Deutschland der billigste Preis für Rindfl e * sC 
z. B, im Flerbst 1904 55 M. per 100 Pfund Schlachtgewicht betrug’ 
wurde zu gleicher Zeit für dieses russische und rümänische F' elS ^’ 
einschließlich Zoll und Spesen, nur 45 M. von den Fabriken g eza 
In Rußland, speziell in Westsibirien, wird das zum Schlachte» 
bestimmte Vieh bei Eintritt des Frostes geschlachtet, das Fleisch a
	        

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The Model Stock Plan. McGraw-Hill Book Company, 1930.
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