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Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

Monograph

Identifikator:
883879484
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5824
Document type:
Monograph
Author:
Illig, Hermann
Title:
Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung
Place of publication:
Strassburg
Publisher:
Verlag von Karl J. Trübner
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 87 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Das französische Geldwesen von 1726 bis 1788: Die Silberwährung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
  • Title page
  • Kolonien als Einwanderungsgebiete
  • Die handels- und wirtschaftspolitische Bedeutung der Kolonien
  • Das Eingeborenenproblem
  • Braucht Deutschland Kolonien ?
  • Die Aufgaben der Internationale
  • Contents

Full text

sie zu der Lebenshaltung der Arbeiterschaft in Beziehung setzen. 
Nach dem „North China Herald‘ (zitiert nach einem Aufsatz 
von Ernst Reinhard im Märzheft 1928 des „Klassenkampf“) setzt 
sich das Budget einer vierköpfigen Kulifamilie wie folgt zu- 
sammen: 
Y. Picul Reis. 2... 
Gemüse . ....... 
Brennmaterialien , 6 
Gewürz .... 2 
Steuern und Abgaben . , 
Tabak und Erfrischungen , 
Kleidung .... 
Verschiedenes , , » 
Zusammen 21 chinesische Dollar. 
Diesen gewiß nicht anspruchsvollen Haushaltsplan können 
aber nach den Angaben über die Lohnhöhe die meisten Arbeiter 
noch nicht einmal innehalten. Wo bleibt da: die Möglichkeit 
einer Hebung des Kulturniveaus? 
In den eigentlichen Kolonien liegen die Verhältnisse keines- 
wegs besser. Für das Jahr 1925 teilt Brailsford mit, daß der 
Wochenlohn eines indischen Jutearbeiters. zwischen 2,50 und 
ı2 M. schwankt. „Das durchschnittliche Jahreseinkommen be- 
trägt 250 M. An jedem Arbeiter dieser Industrie (es gibt deren 
300 000) versteht die Geschäftsleitung im Durchschnitt 2000 M. 
zu verdienen.‘ Nach amtlichen Angaben beschäftigen die in- 
dischen Bergwerke 80 000 Frauen, davon 63 000 in.den Kohlen- 
gruben; das sind 35% der Bergarbeiter. In den Fabriken von 
Britisch-Indien arbeiten zur Zeit nach den öffentlichen Sta- 
tistiken 75 000 Kinder. 
Die gegenwärtige Streikwelle in Indien gab von neuem Ge- 
legenheit, die Lebensverhältnisse der indischen Arbeiterschaft 
zu studieren, Die englische Regierung und die englische bürger- 
liche Presse begnügen sich damit, den Streik als eine „bol- 
schewistische Mache“ hinzustellen, Aber es bedarf sicherlich 
keines Bolschewismus, um diese Arbeiter zum Streik zu be- 
wegen. Ihre wirtschaftliche Lage reicht dazu vollständig aus. 
Das indische Proletariat unterscheidet sich nur noch dem Namen 
nach und nur rein formal von unfreien Sklaven. Die nominell 
„freien“ Arbeiter in Bombay und Kalkutta müssen, um über- 
haupt eine Arbeitsstelle zu erhalten, den Vorarbeiter oder die 
Vorarbeiterin zunächst bestechen und sind ihnen damit schon 
ausgeliefert, Die Vorarbeiterinnen namentlich nutzen diese Vor- 
machtstellung häufig dazu aus, um ihre jungen Arbeiterinnen 
zur Prostitution zu zwingen. Der erste Lohn wird im allgemeinen 
2 
=.
	        

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Das Konkursverfahren. Verlag von G.A. Gloeckner, 1914.
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