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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Hausarbeitgesetz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

38 
zeitweilig am Körper mit eiternden, schwer zu heilenden Geschwüren 
bedeckt waren. Die Wohnungsverhältnisse waren äußerst beschränkt 
und so ungünstig, daß die Erkrankungen der Kinder erklärlich er 
schienen. 
Ueber die Gesundheitsschädlichkeit der T a b a k i nd u st r i e 
liegen widersprechende Gutachten vor; ich habe diese Frage ein 
gehend in meinem Buch „Die Heimarbeit'") erörtert; weitere seit 
dem angestellte persönliche Untersuchungen haben mich in der Auf- 
fasiung bestärkt, daß die Beseitigung der Heimarbeit in dieser In 
dustrie sowohl vom Standpunkt des Herstellers wie des Verbrauchers 
zu befürworten ist; besondere Schwierigkeiten für die Hausarbciter 
würden sich kaum ergeben, da auch in kleine Dörfer leicht Filialen 
gelegt werden können und die Arbeitszeit in diesen Werkstätten sich 
zumeist den Bedürfnissen des Haushalts wohl anpassen läßt. Auch 
das Interesse des Unternehmers geht eher auf den geschlossenen 
Betrieb. Die in Thüringen neu eingeführte Tabakindustrie wird 
größtenteils von vornherein als Werkstattbetrieb eingerichtet, an 
dererseits wird allerdings gerade während des Krieges, der eine 
starke Ausdehnung des Gewerbes mit sich brachte, von erheblicher 
Vermehrung der Hausarbeit berichtet. 
Die Tabakindustrie leitet zu jenen Hausgewerben über, deren 
Beseitigung nicht sowohl im Interesse des Arbeiters als des 
Verbrauchers wünschenswert ist — den Nahrungs - 
und Genußmittelindustrien. Es ist viel zu wenig be 
kannt, daß als Heimarbeit in großem Umfang Gemüse und Obst 
für Konservenfabriken vorbereitet, Schokolade, Bouillonwürfel und 
Bonbons verpackt, Mandeln abgezogen, ja daß Pfefferkuchen, Marzi- 
panfigürchen, Heringssalat und Rollmops mit Remouladensaucc in 
Küchen, Wohn- und Schlafstuben zubereitet werden, die sich jeg 
licher Kontrolle entziehen. Hiergegen gibt es nur ein Radikalmittel 
— gänzliches Verbot, für das die Sozialdemokratie jederzeit ein 
getreten ist. 
Da das Hausarbeitgesetz sich in erster Linie an den Haus 
arbeiter wendet >und ohne seinen guten Willen und sein Verständ- 
i) Gaebel, Die Heimarbeit, Jena 1913, S. 91 ff.
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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