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Leben und Lehre des Buddha

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Bibliographic data

fullscreen: Leben und Lehre des Buddha

Monograph

Identifikator:
89019078X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6415
Document type:
Monograph
Author:
Pischel, Richard http://d-nb.info/gnd/11619202X
Title:
Leben und Lehre des Buddha
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck und Verlag von B.G. Teubner
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Die Lehre des Buddha
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

Der Grundgedanke des Buddhismus. 
79 
Erhabenen gesehen hatte, sprach er: „Betritt diesen Wald nicht, 
Asket! Hier leben drei vornehme Herren, die sich stets gleichbleiben; 
störe sie nicht!" Der ehrwürdige Anuruddha hörte, wie der Wald 
wärter mit dem Erhabenen sprach, und als er es gehört hatte, sprach 
er zu dem Waldwärter: „Bruder Waldwärter, hindere den Erhabenen 
nicht. Unser erhabener Lehrer ist da." Und der ehrwürdige Anu- 
ruddha ging zu dem ehrwürdigen Nandika und dem ehrwürdigen 
Kimbila und sagte zu ihnen: „Kommt, Ehrwürdige, kommt Ehr 
würdige, unser erhabener Lehrer ist da!" Und der ehrwürdige Anu- 
ruddha und der ehrwürdige Nandika und der ehrwürdige Kimbila 
gingen dem Erhabenen entgegen; der eine nahm dem Erhabenen 
den Betteltopf und das Gewand ab, der andere machte ihm einen 
Sitz zurecht, der andere brachte ihm Fnßwasser, eine Fußbank und 
ein Fußbecken. Der Erhabene setzte sich auf den zurechtgemachten 
Sitz und wusch sich die Füße. Und nachdem die Ehrwürdigen den 
Erhabenen begrüßt hatten, setzten sie sich neben ihn. Und zu dem 
ehrwürdigen Anurnddüa, der neben ihm saß, sprach der Erhabene 
so: „Geht es euch leidlich, o Anuruddha? Habt ihr zu leben? 
Habt ihr keine Not mit den Almosen?" „Es geht uns leidlich, Er 
habener. Wir haben zu leben, Erhabener, und wir haben, o Herr, 
keine Not mit den Almosen." „Lebt ihr, o Anuruddha, zusammen 
einträchtig, ohne Streit, friedfertig, indem ihr euch einander mit 
freundschaftlichen Blicken anseht?" „Wir leben, o Herr, zusammen 
einträchtig, ohne Streit, friedfertig, indem wir uns einander mit 
freundschaftlichen Blicken ansehen." „Und in welcher Weise tut 
ihr dies, o Anuruddha?" „Ich denke, o Herr: es ist für mich 
ein Gewinn und Glück, daß ich mit solchen Mitpriestern zusammen 
lebe. In mir ist, o Herr, zu diesen Ehrwürdigen werktätige Liebe 
mit Händen, Mund und Herz, offen und im Verborgenen ent 
standen. Ich denke, o Herr: könnte ich doch meinen eigenen Willen 
unterdrücken und nach dem Willen dieser Ehrwürdigen handeln. 
Und ich habe, o Herr, meinen eigenen Willen unterdrückt und handle 
nach dem Willen dieser Ehrwürdigen. Denn unsere Leiber, o 
Herr, sind verschieden, aber unser Herz ist, glaube ich, 
ein und dasselbe." Dieselbe Antwort erhielt Buddha auf seine 
Frage auch von Nandika und Kimbila. 
Gestalten, wie die dieser drei Mönche, sind in der Geschichte des 
Buddhismus nicht, vereinzelt. Sie zeigen, daß die Sittlichkeit des 
Buddhismus doch etwas mehr ist als eine bloße „Verständigkeits 
moral". Es ist wahr, daß der Buddhismus die ideale Forderung
	        

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Leben Und Lehre Des Buddha. Druck und Verlag von B.G. Teubner, 1910.
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