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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
890236992
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15675
Document type:
Monograph
Author:
Wehberg, Heinrich http://d-nb.info/gnd/1054450218
Title:
Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XIII,170 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Bodenreform im Lichte des Freihandels. 1891
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Brotwucher
  • Title page
  • Contents

Full text

12 
Der amtlich beglaubigte Brotmucher. 
ohne Grund die Kegierung ob ihres Mißerfolges hHöhnen, die fich nicht 
getraue, gegen die Yrotteuerung — von Wucher Hütete die A.-3Z. fich 
zu reden — ernftlich einzujchreiten. Die Energie der Regierung ließ 
denn audg viel zu wünfchen übrig, felbft wenn man berückfichtigt, daß 
fie gegenüber den geriffenen Brotwucherern und ihren einflußreidhen 
Hintermännern im Nachteil war. So fehr man die Mühewaltung der 
behördlidgen Organe anerkennen muß, war doch offenkundig, daß das 
bisherige Ergebnis der amtlichen Preisprüfung weit Hinter der Wirklich: 
feit zurückblieb. Un demfelben Tage, an dem die Verhandlung der 
Direktoren der Ankerbrotjabrik mit dem Vizekanzler Frank ftattfand 
und dieje eine Ermäßigung des Brotpreijes um ganze 100 Kronen für 
die Woche zugeftanden, tagte im Parlament der Nationalrat zur Beratung 
der Zolltarifvorlage. Dabei gab der Abgeordnete ScHheibein einige 
bemerfen$werte Zahlen über die Preisbildung von Getreide, Mehl und 
Koggenbrot gegenüber der FriedenZzeit bekannt. Danach betrug der 
Mehlpreis für Koggenbrot daz 19.381 fache; dagegen der Preis für 
Koggenbrot das 50.238 fache des Friebenspreijes. 
Wie ift diefe unerhörte Steigerung des Brotpreifes gegenüber dem 
Mehlpreije zu erklären? Wo {tet Hier der Brotwucher? Im nieder- 
öjterreichijchen Waldviertel Kojtete das Kilogramm Roggenbrot jhon nach 
der erfolgten Preiserhöhung 5500 Kronen; im Marchfeldgebiet 6000 
bi$ 6200 Kronen; in Städten der nächften Umgebung Wien® wurden 
Brotpreije bi? Höchftenz 7400 Kronen gefordert. Fachleute auf dem 
Sebiete des MehlhHandels und der Broterzeugung, die den Bädern naheftehen, 
geftanden unter vier Yugen zu, daß der Wiener Brotpreis um wenigftens 
600—800 Kronen, wenn nicht mehr, pro Laib zu Hoch angefeßt jei; 
daß die immer vorgefchlißte beffere Yualität des Mehles, heziehungS weite 
des Brotes keinen Jo übermäßig hohen Preis rechtfertige. Zudem wurde an 
dem gleichen Tage, an dem das Zugeftändnis einer Herabjebung des 
Brotpreijes um 100 Kronen von der Gnade der Ankerbrotfabrik erreicht 
wurde, in mehreren Tagesblättern die Nachricht gebracht, daß ein Wiener 
Bäckermeifter gutes, reines Roggenbrot um 6400 Kronen verkauft und 
daß von einer anderen Wiener Bäckerei ein gleich gutes Bıot, wie das der 
Unferbrotfabrif, ebenfalls um den Preis von 6400 Kronen an Wiener 
Spitäler geliefert werde. Nuch der Er{te Wiener (bürgerliche) Konfum- 
verein gab das Brot um 400 Kronen billiger ab als die Großbädereien, 
was ihm von der „Arbeiter-Zeitung“ den Borwurf der Liebedienerei gegen 
die Regierung eintrug! Die (Arbeiter) Konjumgenoffenfhaft Wien, an deren 
Spige EIderjhH, Skaret und SGenoffen ftehen, jeßte fich natürlich einem
	        

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Der Brotwucher. Perles, 1925.
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