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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

218 
Die Gründer der heutigen Schulen 
meinsame, sie von andern unterscheidende Grundzüge aufweisen. 
Da wird der Beobachter solche Familien zu wählen haben, 
welche in Besitz, Einkommen, Lebensweise, Kinderzahl, sitt 
lichem und religiösem Denken etwa den Durchschnitt ihrer 
Gruppe darstellen. Immer aber bleiben, auch bei den kompli 
ziertesten Völkern des Abendlandes, die von ihrer Hände Arbeit 
lebenden Familien die große Masse und das eigentliche Volk ! ). 
>) Le Play, Méthode Sociale, p. 208 ft. — Das eigentliche Beobachtungs 
geschäft im konkreten Einzelfall schildert Le Play ganz anschaulich: „(Die 
Monographien) können nur durch eine lange und genaue Enquete zustande 
kommen. Um diese gut zu machen, muß der Beobachter in alle Teile der 
Wohnung eindringen, ein Inventar der Möbel, Arbeitswerkzeuge, des Linnens, 
der Kleider aufnehmen; die Immobilien, das verfügbare Bargeld, die Haustiere, 
die Anlage- und Betriebskapitalien, kurz, den ganzen Besitz der Familie schätzen; 
desgl. die Vorräte; der Beobachter muß ferner die Nahrungsmittel, welche je 
nach der Jahreszeit die verschiedenen Mahlzeiten ausmachen, wägen; er muß 
die Arbeiten der Familienglieder in ihren Details, in und außer dem Hause, ver 
folgen. Das Studium der häuslichen Arbeiten ist hie und da unendlich kom 
pliziert; das ist insbesondere der Fall bei den einfachsten Bassen, welche die 
spinnbaren Rohstoffe selbst züchten, ihre Kleider, ja selbst die Seife, die sie zur 
Wäsche gebrauchen, selbst herstellen. Noch delikater sind die Untersuchungen, 
welche zum Gegenstand haben: das geistige und sittliche Leben, die Religion, 
die Erziehung, die Erholungen, die verwandtschaftlichen und freundschaftlichen 
Gefühle, die Beziehungen zu den Arbeitgebern, den Gesellschaftern, den Dienst 
boten und Lehrlingen, endlich die Besonderheiten der Geschichte der Familie. 
Immerhin ist diese letzte Aufgabe leichter zu erfüllen, als es auf den ersten Blick 
scheint. Denn im allgemeinen erzählen die Arbeiter gern von den Erinnerungen 
ihrer Kindheit, von ihren Eltern, von den Traditionen der Gegend .... Die 
autorités sociales der Ortschaft können übrigens diese Erkundigungen vervoll 
ständigen, sowohl für die Gegenwart aus ihren eigenen Beobachtungen, als für 
die Vergangenheit aus den Papieren, welche ihnen ihre Vorfahren häufig hinter 
lassen haben.“ Le Play gibt dann seinen Schülern Ratschläge, wie sie es bei 
Aufnahme einer Monographie anstellen sollen: „Die Enquete, die ja den Fehler 
hat, mindestens ungewohnt zu sein, rasch durchsetzen wollen ... ; sich zunächst 
das Vertrauen, dann die Sympathie der Familie sichern, indem man sie über den 
Zweck allgemeinen Nutzens und die Hingebung des Beobachters unterrichtet; 
die Aufmerksamkeit der Familienglieder durch Erzählungen, welche sie inter 
essieren können, wach halten ; sie durch Geldentschädigungen für die Zeitverluste, 
die ihnen aus der Enquete erwachsen, schadlos halten ; die Weisheit der Männer, 
die Anmut der Frauen, die Liebenswürdigkeit der Kinder mit dem nötigen Takte 
loben und allen in richtig abwägender Weise kleine Geschenke austeilen. Aber 
alle diese Elemente des Erfolges bleiben unfruchtbar oder werden sogar schäd 
lich, wenn sie nicht durch die Haupttugend befruchtet werden : den wissenschaft 
lich kritischen Sinn des Beobachters.“ Le Play, Méthode Sociale, p. 221 ff.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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