Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Contents: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
893136298
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77125
Document type:
Monograph
Author:
Preisigke, Friedrich http://d-nb.info/gnd/116281871
Title:
Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens
Place of publication:
Strassburg im Elsass
Publisher:
Verlag von Schlesier & Schweikhardt
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 575 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

12 
Die Ursachen, welche die Entwicklung der Eisenindustrie in 
Rußland bedingten und aus dem eisenhungrigen ein eisengebendes 
Land gemacht hatten, so daß in kurzer Zeit die Eisenproduktion 
Rußlands z. ß. die englische beinahe um das Doppelte überflügelt 
hatte, lagen in erster Linie in den technischen Verhältnissen der 
Eisenproduktion der damaligen Zeit. Wie bekannt, brauchte man 
in Europa für Hochöfen im 17. und bis Mitte des 18. Jahrhunderts 
ausschließlich Holzkohle; die Verwendung der Steinkohle wurde 
erst später entdeckt. Da die Eisenverhüttung großer Mengen 
der Holzkohle bedurfte und eine rasche Entwaldung großer Gebiete 
mit sich brachte, mußten einige europäische Länder dadurch in 
ernste Not geraten. So machte sich in England noch am Anfang 
des 17. Jahrhunderts infolge der fortschreitenden Roheisenverhüttung 
und der damit zusammenhängenden Entwaldung ein zunehmender 
Holzmangel fühlbar 1 . Alle Gesetze der Königin Elisabeth hatten 
diese Erscheinung nicht aufhalten können. »Der größte Holzver- 
schlinger war die Eisenindustrie. Notschreie ertönten von allen 
Seiten 1 2 .“ Noch schlimmer waren die Verhältnisse in der ersten 
Hälfte des 18. Jahrhunderts. Durch Holzmangel wurde England 
gezwungen, den größten Teil seines Eisenbedarfs aus dem Auslande 
zu beziehen, während die Roheisenproduktion immer mehr sank. 
Das bestätigt auch ein starker Rückgang der Zahl der Hochöfen 
Seit der Zeit der Dudleys (Anf. d. 17. Jahrh.) verminderte sich ihre 
Zahl von 300 auf 59 im Jahre 1740 3 . 
Auch im damaligen Frankreich schritt die Entwaldung mächtig 
vorwärts; auch da schuf sie der Regierung wachsende Sorgen, da 
sie ihrem Bestreben, die Eisenindustrie zu heben, im Wege stand. 
Man erließ schon zu Anfang des 18. Jahrhunderts Verordnungen 
gegen den übermäßigen Hoizverbrauch — doch ohne Erfolg 4 . 
Die einzigen Länder, wo die Wälder nicht erschöpft waren, 
waren Rußland und Schweden. Und diese Länder wurden daher 
wegen ihrer monopolistischen Stellung die Hauptlieferanten des Eisens 
auf dem Weltmärkte. Insbesondere befand sich der Ural in günstiger 
Lage. Große Urwälder einerseits, reiche, leicht schmelzbare Eisen 
erze andererseits, relativ einfache Technik des Hochofenprozesses, 
endlich Billigkeit der Arbeitskräfte haben die Möglichkeit eines 
raschen Aufschwunges der Eisenindustrie geschaffen. Wie billig 
speziell die Arbeitskräfte waren, zeigen die Löhne, welche in den 
Eisenwerken die Bergleute und Hüttenarbeiter bekamen. So sollte 
am Ende des 18. Jahrhunderts ein Arbeiter mit einem Pferde auf 
Befehl Katharinas II. im Sommer täglich 20, im Winter 12 Kopeken 
1 Beck, a. a, 0., Bd. II, S. 1242. 
2 Beck, a. a. 0., Bd. II. S. 1246. 
3 Beck, a. a. 0., Bd. III, S. 1063. 
4 Beck, a. a. 0. Bd. III, S. 1003.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.