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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Der Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

10 
wo er tätig ist, als der Eigentümer selbst. Doch wie kann diese Tat 
sache die Industrie beeinflussen? Unter der Herrschaft des Privat 
eigentums kann sie es augenscheinlich nicht; denn es handelt sich hier 
um eine sittliche Anschauungsweise, die sich in das Schema der heuti 
gen Industrieordnung nicht einfügt. Wir mögen dies zusammen mit 
einer anderen Reihe von Umständen, an die wir denken, ausdrück 
lich betonen. Es kann ein Staat, wo mit größter Unparteilichkeit 
Recht gesprochen wird, dennoch von der Gerechtigkeit weit entfernt 
sein, weil die Lebensbedingungen der einen Klasse im Vergleich mit 
einer anderen so ungleich sind, daß das Walten der Gesetzlichkeit 
unbillig wird. 
Der Staat, der die politische Persönlichkeit des Ganzen darstellt, 
ist in diesen Dingen der allein mögliche Richter, er denkt und fühlt 
für die Gesamtheit, deren Leben sein eigenes ist. Deshalb ist er am 
geeignetsten, die Wirkung der individuellen Handlung auf das Ganze 
und auf andere Individuen abzuschätzen. Und in seinem Tun sollte er 
nicht einem Richter nacheifern, der Verdienst und Vergehen nach 
vollbrachter Tat ausmißt, sondern er sollte die Umstände so organi 
sieren, daß er Übeln vorbeugt. Der kollektive Wille und das gemein 
same Interesse sollten sich die gesellschaftlichen Mächte in einer 
Weise unterordnen, daß sie nur dem Wohle und nicht der Ausbeutung 
des Ganzen dienten. Hier stoßen wir auf die felsige Schicht, die das 
Fundament des Sozialismus trägt. 
Das soziale Verantwortlichkeitsgefühl, die Schwachen zu schirmen, 
entspringt einem anderen Umstande. Gewisse Rücksichten auf die 
rein menschlichen oder geistigen Eigenschaften der Individualität 
sind mit der Pflicht verknüpft, dem sozialen Individuum Schutz und 
Freiheit zu sichern, was sich deutlich daran zeigt, daß der Widerwille, 
den das soziale Individuum bei dem Anblick von unverschuldet in 
Not geratenen Mitmenschen empfindet, nach der Staatshilfe ruft. 
Der Staat handelt also als treue Stütze der vorwärtsschreitenden 
Menschheit, indem er sich der Waisen, der Lahmen, der Krüppel, der 
Blinden und der Geisteskranken annimmt, die Kinder durch Gesetze 
schützt, bejahrten Männern und Frauen den Genuß einer Rente 
verbürgt und dem wirtschaftlich Schwachen, wie dem Arbeitslosen 
z. B., helfend die Hand reicht. 
Hier erhebt sich aber ein nicht unwichtiges Problem. Es könnten
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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