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Völkerrecht und Landesrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
898818206
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24712
Document type:
Monograph
Author:
Flückiger, Otto
Title:
Die Schweiz
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Druck und Verlag von Schultheß & Co
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (II, 265 Seiten, IV Blatt)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Karten der Schweiz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
    Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

völkerrechtliche Regeln für ihren Verkehr mit einander in Geltung 
sein, so würde sich das doch nur auf den Theil ihrer Beziehungen 
erstrecken, für den die Bundesstaatsgewalt sich enthalten hat, 
Normen aufzustellen. So würden zwar mehrere Rechtsquellen 
für Verhältnisse koordinirter Staaten Recht geschaffen haben, 
aber jede nur für den Theil, den die andere nicht berührt. Ein 
Theil der gegenseitigen Beziehungen der Gliedstaaten wäre dann 
landesrechtlich, der andere völkerrechtlich geregelt, aber keiner 
zugleich von Landes- und Völkerrecht bestimmt. !) 
IT 
Wenn es ein Völkerrecht giebt, kann es nur für die Ver- 
kehrsbeziehungen koordinirter Staaten unter einander gelten. Der 
Satz ist für unsere ganze Untersuchung grundlegend; er geht aber 
in seiner Bedeutung weit über den Kreis der von uns zu berüh- 
renden Fragen hinaus. 
Er entscheidet über die Art der dem Individuum im 
Völkerrechte zukommenden Stellung. Diese kann nicht die eines 
Rechtssubjekts sein. Der Einzelne ist vom Standpunkte einer 
die Staaten als solche verbindenden Rechtsgemeinschaft unfähig, 
Träger eigener, von der Rechtsordnung dieser Gemeinschaft 
ausgehenden Rechte und Pflichten zu sein. Es ist gleichgültig, 
dass es in grossem Umfange seine Interessen sind, deren Wah- 
‚ung völkerrechtliche Sätze im Auge haben. Denn wir sind jetzt 
im Grossen und Ganzen darüber einig, dass nicht jeder Rechts- 
satz, der im Interesse eines bestimmten Wesens ergeht, dieses Wesen 
zum Rechtssubjekte macht. Staatenvereinbarungen zu Gunsten 
afrikanischer Neger erheben die Schwarzen, deren Wohl sie be- 
fördern sollen, nicht zu Persönlichkeiten der Rechtsgemeinschaft, 
deren Satzungen auf sie Bezug nehmen. So kann das Individuum 
1) Meine Definition von Völkerrecht würde demnach lauten: es ist das 
{ür Beziehungen einer Mehrheit koordinirter Staaten unter einander geltende 
Recht. Die Fassung des Begriffs schliesst also einerseits die Verhältnisse 
üAbergeordneter Staaten zu anderen, ihnen unter- oder eingeordneten, als Ge- 
genstand völkerrechtlicher Normirung aus (s. auch unten $& 7 unter IV) sie 
schliesst umgekehrt die Beziehungen solcher von einem anderen abhängigen 
Staaten zu dritten Staaten und unter einander ein, ohne doch zu sagen, 
lass alle Beziehungen der letzteren Art als völkerrechtliche aufzufassen seien.
	        

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Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
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