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Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

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Bibliographic data

fullscreen: Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

Monograph

Identifikator:
898983401
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14637
Document type:
Monograph
Author:
Stern, Bruno http://d-nb.info/gnd/124543715
Title:
Das Konkursverfahren
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von G.A. Gloeckner
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 160 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
§ 10. Wirkung der Konkurseröffnung auf einzelne wichtige bei Konkurseröffnung schwebende Rechtsverhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
  • Title page
  • Contents
  • 1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
  • 2. Teil. Kritik des geltenden Steuerwesens
  • 3. Teil. Das neue System
  • 4. Teil. Zusammenfassende Kritik des neuen Systems

Full text

von der Lohnproduktionssteuer erfüllt: Es steht ja nichts im Wege, 
statt 10 auch z.B. 12 Prozent der Jahreslohnsumme zu erheben; ich glaube 
aber, der Ertrag der Steuer wird schon bei 10 Prozent so groß sein, 
daß eine Heraufsetzung des Steuersatzes sich erübrigt. Außerdem 
können ja auch einige der jetzt schon vorhandenen Steuern, besonders 
die Konsumsteuern, noch eine Zeitlang weiter in Kraft bleiben. 
Gegen jede Steuer, besonders aber gegen neue, werden Ein 
wendungen theoretischer wie praktischer Natur erhoben werden, und 
sie lassen sich z. T. vielleicht auch mit einem gewissen Recht erheben. 
Hier sei nur noch auf einen Einwand volkswirtschaftlicher Art ein 
gegangen: Es wird mir vielleicht entgegengehalten werden, daß durch 
die Lohnproduktionssteuer, unter Aufhebung des jetzigen Steuerabzuges 
von 10 Prozent, die Geldentwertung weiter gefördert werde, da diese 
Aenderung für viele Arbeitnehmer ein plötzliches und vielleicht sogar 
unerwartetes oder nicht verlangtes erhöhtes Einkommen bedeute. 
Das ist nicht ganz unrichtig; ich rechne aber damit, daß wir sowieso 
noch nicht an das Ende der Lohnforderungen und Lohnerhöhungen 
gelangt sind und daß gerade die jetzige Zeit deshalb besonders 
geeignet erscheint, eine derartige grundsätzliche Steueränderung ein 
zuführen. Die Unternehmer werden großenteils geneigt sein, bei 
neuen Lohnbewegungen, vielleicht zunächst zu gleichen Teilen, später ganz 
den jetzt bestehenden zehnprozentigen Steuerabzug auf ihre Schultern 
zu übernehmen, natürlich gegen Berücksichtigung dieser Tatsache bei 
der Kalkulation, und wenn dann der Staat eines Tages die gesetzliche 
Billigung dazu ausspricht, so wäre die dann noch vorzunehmende 
formelle und sachliche Aenderung kaum erwähnenswert. — Ich hatte 
oben gesagt, daß man bei notwendig werdendem Staatsbedarf statt 
10 Prozent Lohnproduktionssteuer auch einen höheren Satz erheben 
könnte. Wenn ich einer solchen Erhöhung das Wort rede, so wird 
das selbstverständlich von mancher Seite für eine ungerechte Besteuerung 
der großen Massen und für einen unglaublich kapitalistischen Vorschlag 
und Vorstoß gehalten werden. Das ist es aber keineswegs, sondern 
selbst eine Lohnproduktionssteuer von 20 Prozent ist durchaus sinn 
gemäß und beruht letzten Endes einfach aus der unveränderlichen 
Tatsache, daß die 80 Prozent produktiven Arbeiter — man vergleiche 
mein oben gebrachtes Beispiel dieser Art — von dem Gesamtresultat 
ihrer Arbeit den fünften Teil zur Ernährung der übrigen, also der 
unproduktiven Personen, abgeben müssen.
	        

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Wie Deutschland Seine Schulden Bezahlen Kann! Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H, 1921.
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