Full text : Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

377

d)  Aufwendungen  für  die  Fabrikations-Hilfsmittel:
1.  elektrische  Kraft,  2.  Nutzwasser,  8.  Gas,  4.  Dampf  für  die  Fabrikation, ­
  5.  Material  zu  Erwärmungszwecken,  6.  Beiz-,  Schleif-,  Lackiernnd
  Poliermittel,  7.  Betriebspackmaterial,  8.  Kleinmaterial,  9.  Transportlöhne, ­
  10.  Kontroll-  und  Einrichterlöhne,  11.  Hilfsarbeiten.
IV.  Zuschlag  auf  Löhne  für  allgemeine  Unkosten:
1.  Verwaltungsbureaus,  2.  Hausverwaltung,  3.  Rohmateriallager,  4.  Feuerwehr, ­
  5.  Unfallstationen,  6.  Badeanstalten,  7.  Kantine,  8.  Post-,  Telegramm- ­
  und  Femsprech-Spesen,  9.  Umzüge,  10.  Versuche,  11.  Zinsen,
12.  Versand-  und  Lagerspesen,  13.  Feuer-  und  Haftpflichtversicherung.
V.  Zuschlag  auf  Lohn  für  Kriegssonderunkosten:
1.  Notstandszulagen,  2.  Gratifikationen  an  Beamte,  3.  Kriegsunterstützungen ­
  an  Beamte,  4.  Kriegsunterstützungen  an  Familien  der  Beamten
und  Arbeiter,  5.  Kosten  und  Aufwendungen  für  Beschlagnahme-Organisation, ­
  6.  Werkspeisung  und  Lebensmittel-Beschaffung,  7.  Entschädigung
an  Arbeiter  für  Feierschichten,  8.  Aufwendungen  für  Zurückleitung  in  die
Friedenswirtschaft,  9.  Versicherung  gegen  Fliegergefahr  und  Aufwendung
für  Unterhaltung  der  Abwehr.
VI.  Kosten  für  Abnahme  und  Beschuß.
VII.  Kosten  für  Laborierausschuß.
VIII.  Kosten  durch  Beanstandungen.
IX.  Handlungsunkosten  und  Verkaufsspesen:
1.  Spesen  der  Verkaufsabteilungen,  2.  Steuern  insgesamt  (!  also  einschließlich ­
  Kriegsgewinnsteuer!),  3.  Obligationszinsen,  4.  Kriegsunterstützungen
an  Angehörige  der  Verkaufsabteilung,  5.  Kriegsfürsorge  der  Verkaufsabteilung, ­
  6.  Abschreibungen  des  Verwaltungsgebäudes,  7.  Provisionen
und  Gewinnanteile  (!),  8.  Zinsverluste.
X.  Risiko-Prämien:
1.  Unkosten  infolge  Fliegergefahr  (siehe  V.  9):  a)  durch  Arbeitsunterbrechungen ­
  bei  Alarm,  b)  durch  eingetretene  Beschädigungen,  2.  Explosionsgefahr, ­
  3.  Unkosten  durch  verspätete  Erteilung  des  Auftrages  resp.
Zuweisung  der  Metalle,  4.  Ausfall  durch  Krankheiten  usw.,  5.  Störungen,
veranlaßt  durch  Verfügungen  hzw.  Konstruktionsänderungen  des  Auftraggebers, ­
  6.  Störungen  durch  Fehlen  von  Zeichnungen,  verspäteten  Versand
usw.,  7.  Unkosten,  die  durch  übrigbleibende  Teile  entstehen,  8.  Verlust
durch  Steigen  der  Materialpreise,  9.  höhere  Unkosten  bei  Lohnerhöhungen ­
  (!),  Zuschläge  für  Überstunden,  Nachtschichten  usw.,  10.  Brandschaden, ­
  11.  größerer  Ausschuß:  a;  Zulieferanten,  b)  eigene  schlechte  Arbeit, ­
  12.  minderwertige  Kohlen,  13.  Strombeschränkung,  14.  Transportschwierigkeiten, ­
  15.  Einarbeiten  von  neuen  Arbeitern,  16.  höhere  Lebensmittel-Aufwendungen ­
  gegenüber  dem  in  den  Unkosten  enthaltenen  Satz»
17.  höherer  Prozentsatz  an  verworfenen  Zündern,  18.  Unvorhergesehenes  (!)•
XI.  Erforderliche  Abschreibungen.
XII.  Verdienstzuschlag.

9.  Beispiel.
Die  nachfolgende  Zwischenberechnung  war  wegen  Widerruf  des  Auftrages ­
  (§  2)  infolge  der  Ereignisse  des  November  1918  notwendig  geworden.  Sie
soll  nur  methodologisch  das  Verfahren  veranschaulichen;  ihrem  Inhalte  nach
ist  sie  anfechtbar.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.