Full text : Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

—  59  —

und  über  3000  Mark,  bessere  Einkommen,  so  ergibt  sich  folgendes  Von
der  Eefamtbevölkerung  (Haushaltungsvorstände  und  Einzelwirtschafter  nebst
den  Familienangehörigen  der  Ersteren)  entfielen  auf  die  Einkommensgruppen ­
  bis  900  Mark  im  Jahre  1896:  21066  453  Personen,  gleich  67,2  v.  H.,  1905
waren  es  immer  noch:  20  483  265,  gleich  56,5  d.  H.,  1910  dagegen  nur  noch:
16  768154,  gleich  42,8  ü.  H.,  seitdem  tritt  eine  weitere  Abnahme  ein  bis
auf  15136  123,  gleich  36,7  v.  H.  im  Jahre  1914.  Zufolge  der  ungünstigen
Kriegseinwirkungen  der  Jahre  1915  und  1916  hebt  sich  die  Zahl  der  Bezieher ­
  der  geringsten  Einkommen  bis  zu  900  Mark  aber  nur  ganz  unwesentlich ­
  bis  auf:  15  380  644,  gleich  37,5  v.  H.  Auf  die  Einkommensgruppe  von
über  900—3000  Acark  dagegen  entfielen  im  Jahre  1896  9  144  476,  gleich
29,2  v.  H.,  1905  sind  es  schon:  14  143  527,  gleich  39  V.H.,  1910:  20  072  166,
gleich  51,3  v.  H.,  1914:  23  243  367,  gleich  56,4  v.  H.  Ebenso  wie  bei  der
vorausgehenden  Einkommensstufe  bis  zu  900  Mark  tritt  dann  auch  hier  in
den  beiden  ersten  Kriegsjahren  eine  ganz  unerhebliche  Abnahme,  auf:
22  986  948,  gleich  56  v.  H.,  ein.  Auf  die  Einkommensgruppe  von  über  3000
Mark  kamen  im  Jahre  1896  überhaupt:  1  138  354  Personen,  gleich  3,6  v.  H.,
1905:  1  642  649,  gleich  4,5  v.  H.,  .1910:  2  305  215,  gleich  5,9  v.  H.,  1914  waren
es  dagegen  bereits:  2  849  304  Personen,  gleich  6,9  v.  H.  Die  beiden  ersten
Kriegsjahre  führten  hier  nur  eine-  ganz  minimale  Abnahme  auf:  2  679126
Personen,  gleich  8,5  v.  H.  im  Jahre  1916  herbei.
Ueber  die  beiden  letzten  Kriegsjahre,  welche  erst  die  außerordentlichen,
zum  großen  Teile  einfach  phantastischen  Lohnerhöhungen  eines  sehr  großen
Teils  unserer  großinÄustriellen  Arbeiterschaft  herbeiführten  und  über  die
später  noch  wenige  Worte  zu  sagen  sein  werden,  liegen  leider  noch  keine
amtlichen  Ermittelungen  vor.  Danach  ist  fortlaufend  in  der  ganzen  20jährigen
  Periode  eine  ganz  erhebliche  Verschiebung  zugunsten  der  mittleren  und
besseren  Einkommen  eingetreten,  es  hat  hocherfreulicherweise  ein  beständiger
Aufstieg  aus  der  Klasse  der  niederen  Einkommen  stattgefunden.
Läßt  man  die  nicht  selbständig  zu  veranlagenden  Haushaltungsangehörigen ­
  weg  und  berücksichtigt  man  nur  die  Einkommensgliederung  der
H  a  u  s  h  a  l  tu  ng  s  v  o  r  st  ä  n  d  e  und  Einzelwirtschafter,  so  ergibt
sich  folgende  Verteilung:  Auf  die  Einkommen  bis  zu  900  Mark  entfielen  von
ihnen  im  Jahre  1896:  8613  994  Personen,  gleich  75,1  v.  H.,  1905:  8  842  215,
gleich  65,2  v.  H.,  1910:  8199181  Personen,  gleich  54,5  v.  H.,  1914:  7  986  634.
gleich  49,1  v.  H.,  1916:  7  847  210',  gleich  49,3  v.  H.  Auf  die  Einkommensstufe ­
  von  über  900—3000  Mark  sind  die  Zahlen:  1896:  2  528  333,  gleich  22
v.  H..  1905:  4  233  498,  gleich  31,3  v.  H.,  1910:  6145  356,  gleich  40,8  v.  H„
1914:  7  379  645,  gleich  45,4  v.  H.  1916  ist  die  Verhültniszahl  genau  die
gleiche,  nur  die  absolute  Ziffer  ist  ganz  unmerklich  auf:  7  225  485  herabgegangen. ­
  Für  die  besseren  Einkommen  von  über  3000  Mark  ergibt  sich
folgende  Verteilung:  1896:  331  091  über  3000  Mark  ergibt  sich  folgende  Verteilung: ­
  1896:  331091  Personen,  gleich  2,9  v.  H.,  1905:  501  437,  gleich  3,6
v.  H.,  1910:  703  753,  gleich  4,7  v.  H.,  1914:  888  201,  gleich  5,5  o.  H..  1916:
841928,  gleich  5,3  v.  H.  Darnach  hat  sich  die  Schicht  der  Bezieher  eines  Einkommens ­
  von  über  3000  Mark  nahezu,  eines  solchen  von  über  900—3000  M.,
mehr  als  verdoppelt.
Im  Königreich  Sachsen  bildeten  die  Personen  mit  einem  Einkommen
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.