fullscreen : Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

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von  weniger  als  800  Mark  im  Jahre  1679  noch  81,51  v.  H.,  1894  nur  iroch:
36,89  v.  H.,  1900  nur  noch  28,29  v.  §.,  1912  dagegen  nur  noch:  18,4  v.  H.
Das  Einkommen  aus  Gehalt  und  Lohn  belief  sich  dort  im  Jahre  1880  auf
insgesamt:  379,9  Millionen  Mark,  1913  dagegen  belief  es  sich  auf:  1966,7
Millionen,  es  ist  also  eine  Steigerung  um  nicht  weniger  als  417,7  v.  H.
zu  verzeichnen.  Weit  geringer  dagegen  find  die  Steigerungsgesetze  im  gleichen ­
  Zeitraume  für  die  anderen  Produktionsfaktoren,  aus  dem  Grundbesitze
entflossen  nämlich  Einnahmen  im  Jahre  1880:  222,2  Millionen,  1913  452,3
Millionen,  also  eine  Zunahme  um  103,6  v.  H.,  aus  Handel  und  Gewerbe:
353,4  und  1913:  995,5  Millionen.  Zunahme  um  181,7  v.  H.
Die  Zahl  der  zur  Ergänzungssteuer  herangezogenen,  also  ein
Vermögen  von  über  6000  Mark  besitzenden  Personen  vermehrte  sich  in
Preußen  von:  1  166  700  im  Jahre  1896  auf:  1940  500,  im  Jahre  1914.
Auch  die  Sparkasseneinlagen  und  die  Arbeiterlöhne  haben  in  den  letzten
Jahrzehnten  und  Jahren  ganz  gewaltige  Steigerungen  aufzuweisen.  Während ­
  im  Deutschen  Reiche  die  Zahl  der  Einlagen  bei  den  Sparkassen  im
Jahre  1876  erst  1869  Millionen  Mark  betragen  hatte,  belief  sie  sich  im
Jahre  1913  bereits  auf  19  Milliarden  .689  Millionen  und  auf  den  Kopf  der
Bevölkerung  berechnet,  wuchs  die  Höhe  der  Einlage  von:  44  Mark  auf  nicht
weniger  als  292  Mark.
Der  Schichtlohn  der  Steinkohlenbergarbeiter  im  Bezirk  Dortmund  betrug ­
  im  Jahre  1890  3.98  Mark,  im  Jahre  1913:  6,47  Mark,  heute  dagegen
bei  achtstündiger  Arbeitszeit  bei  einem  Stundenlohne  von  2,40  Mark.  19,20
Mark,  die  durchschnittlichen  Tagelöhne  für  Maurer  und  Zimmerer  in  Berlin
stiegen  von  3  Mark  im  Jahre  1882  auf  6,75  Mark,  im  Jahre  1913,  für  Maler
und  für  Installateure  von  3,50  Mark  im  Jahre  1888  auf  5,85  im  Jahre  1913.
Heute  .  d.  h.  im  Mai  1919,  finden  wir  bei  einem  Stundenlohne  von  2,40
Mark  bei  achtstündiger  Arbeitszeit  Sätze  von  19,20  Mark!!
Die  Löhne  unserer  Eisenbahner  sind  derzeitig  folgende:  Ein  zwanzigjähriger ­
  Eisenbahnhandwerker  (Schlosser,  Tischler  usw.)  verdient  in  der
Stunde  2,50  Mark,  also  bei  einem  achtstündigen  Arbeitstag  20  Mark,  d.  h.
unter  Zugrundelegung  von  300  Arbeitstagen  int  Jahre  6000  Mark.  Ein  27-fähriger
  nichtqualifizierter  Eisenbahnarbeiter  erhält  in  Berlin  bei  2,20  M.
Stundenlohn  täglich  17,60  Mark.  Der  geringst  besoldete  Eisenbahnarbeiter
verdient  heute  in  Berlin  für  die  Stunde  1,75  Mark.  Die  Gehälter  für  einfache ­
  männliche  Hilfskräfte  des  Berliner  Magistrats  belaufen  sich  aUf  monatlich ­
  335  bis  405  Mark.  Die  Einnahmen  eines  großstädtischen  Straßenbahnfahrers ­
  belaufen  sich  im  Monat  auf  durchschnittlich  450  Mark,
die  des  Berliner  Müllkutschers  auf  jährlich  9300  Mark.  Vergleichen ­
  wir  mit  diesen  Lohnbezügen  die  Einkommen  anderer  deutscher  Volksschichten, ­
  so  ergibt  sich  die  unumstößliche  Tatsache,  daß  die  wirtschaftliche  Lage
der  Arbeiterschaft  weit  günstiger  ist  als  diejenige  der  ihnen  ungefähr ­
  entsprechenden  sozialen  Volksschichten,  wie  namentlich  diejenigen  unserer ­
  unteren  Beamtenschaft.  Ja  selbst  die  Gehälter  unserer  jüngeren  höheren ­
  Beamten  mit  langjähriger,  äußerst  kostspieliger  Vorbereitungszeit  werden
durch  die  Höhe  unserer  gelernten  tüchtigen  und  hochqualifizierten  Arbeiter
in  den  Schatten  gestellt.  Das  Anfangsgehalt  des  jungen,  etwa  22jährigen
ledigen  Volksschullehrers  beträgt  heute  noch  in  preußischen  Großstädten  ein-
            
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