Full text : Der Weltverkehr und seine Mittel

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Lösch-  und  Ladevorrichtungen.
nur  ein  solcher  Ponton  vorhanden,  der  als  Unterstützung  für  die  eigentliche  Landebrücke
dient,  oder  es  sind  mehrere  miteinander  zu  einem  schwimmenden  Kai  verbunden  und  an  der
Oberfläche  oder  bei  geeigneter  Höhe  im  Inneren  mit  bedeckten  Warteräumen  ausgestattet.
Die  Landungsanlage  St.  Panli  in  Hamburg  besteht  aus  8  miteinander  gekuppelten
Pontons,  die  eine  200  in  lange  Plattform  bilden,  von  welcher  3  Brücken  nach  dem  Ufer
führen.  Noch  großartiger  sind  die  Landebrücken  der  beiden  Schwesterstädte  am  Mersey,
von  Liverpool  und  Birkenhead.  Die  Landestelle  in  Liverpool,  die  an  Stelle  einer  im
Jahre  1847  errichteten,  im  Jahre  1874  durch  Feuer  zerstörten  Anlage  getreten  ist,  besteht
aus  einer  von  eisernen  Pontons  getragenen  600  m  langen,  25  m  breiten  Plattform,  die
durch  5  Brücken  für  Fuhrwerksverkehr  mit  dem  Ufer  verbunden  ist.  Sie  ist  die  größte

618.  Vier  btt  Madras.

Anlage  ihrer  Art  und  zu  jeder  Jahreszeit  der  Lieblingsspaziergang  der  Bevölkerung.
Die  Baukosten  dieser  Landestelle  haben  etwa  4,5  Will.  Mark  betragen.
Wo  die  zu  geringe  Wassertiefe  den  Schiffen  nicht  gestattet,  bis  an  das  User  heranzukommen, ­
  müssen  Landebrücken  in  Form  von  festen  Stegen  vom  Ufer  in  das  Wasser
hinausgebaut  werden.  Bei  sandigem  Meeresgrund  eignen  sich  zur  Unterstützung  dieser
Stege  am  besten  Joche  aus  eisernen  Pfählen,  die  in  den  Meeresgrund  eingeschraubt
werden.  Diese  eisernen  Pfähle  bieten  bei  ihrer  geringen  Dicke  den  Wellen  wenig  Angriffsfläche ­
  und  geben  so  keine  Veranlassung  zur  Aufwühlnng  des  Grundes.  In  Helgoland, ­
  wo  die  Fahrgäste  seither  von  dem  auf  der  Reede  ankernden  Dampfer  in  Boote  umsteigen ­
  mußten,  um  ans  Land  zu  gelangen,  wird  jetzt  ein  solcher  eiserner  Landesteg  300  in
weit  in  das  tiefe  Fahrwasser  hinansgebaut,  damit  die  Dampfer  an  demselben  anlegen  und
ihre  Fahrgäste  absetzen  können.
Trockendocks.  In  jedem  größeren  Hafen  müssen,  wie  schon  in  der  Einleitung
erwähnt,  Einrichtungen  vorhanden  sein,  um  auf  der  Fahrt  beschädigte  Schiffe  untersuchen
und  ausbessern  zu  können.  Die  mit  der  Ausbesserung  von  Schiffen  sich  befassenden
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