Full text : Der Weltverkehr und seine Mittel

772  Posten  und  Poflweseii.
auf  6983  gestiegen  und  der  Postversenduugsverkehr  auf  306  Millionen  Gegenstände  angewachsen. ­
  Die  Summe  aller  Einnahmen  belief  sich  auf  15  163  000  Mark,  die  der
Ausgaben  auf  12  009  000  Mark.
Die  Entwickelungsgeschichte  der  Posten  und  deren  Einrichtungen  in  Belgien,
Luxemburg,  Portugal,  Dänemark,  Schweden,  Norwegen,  Griechenland,
Rumänien,  Bulgarien  und  Serbien  bietet  keine  besonders  bemerkenswerten  Momente
dar;  der  Vollständigkeit  und  des  Vergleichs  wegen  stellen  wir  jedoch  für  diese  Staaten
einige  den  Umfang  ihres  Postverkehrs  kennzeichnende  Daten  hier  zusammen.
In  Belgien  bestanden  1898:  973  Postanstalten  und  waren  7617  Briefkasten
vorhanden.  Das  Postpersoual  zählte  6479  Köpfe.  Sendungen  wurden  im  ganzen
504  Millionen  Stück  befördert,  worunter  sich  144  Millionen  Briefe,  53  Millionen  Postkarten, ­
  289  Millionen  Drucksachen,  Zeitungsnummern,  Geschäftspapiere  und  Warenprobenseudungen,
  3  388  000  Postanweisungen,  8  817  000  Postaufträge,  4  658  000  Pakete  und
450  000  Briefe  mit  Wertangabe  befanden.  Die  Einnahmen  erreichten  die  Höhe  von
18169  000  Mark,  Ivährend  die  Ausgaben  auf  10180  000  Mark  zu  stehen  kamen.
In  Luxemburg  wurden  1898  bei  76  Postanstalten  im  ganzen  14  162  000  Sendungen ­
  expediert,  darunter  4  776  000  Briefe,  2  617  000  Postkarten,  6  379  000  Drucksachen, ­
  Zeitungsnummern,  Geschäftspapiere  und  Warenprobensendungen,  342  000  Postanweisungen, ­
  115  000  Postaufträge,  507  000  Pakete  und  11  000  Briefe  mit  Wertangabe.
Briefkasten  gab  es  579.  Im  Post-  und  Telegraphendienste  waren  495  Personen  thätig.
Die  Einnahmen  bezifferten  sich  auf  1  222  000  Mark,  die  Ausgaben  auf  1  201  000  Mark.
In  diesen  Beträgen  sind  die  für  die  Telegraphie  mit  enthalten.
Portugal  mit  den  Azoren  und  Madeira  zählte  1897:  2393  Postanstalten,
5303  Briefkasten  und  6018  im  Post-  und  Telegraphendienste  beschäftigte  Personen.  Zur
Beförderung  gelangten  62  Millionen  Postgegenftände;  davon  waren  28  Millionen  Briefe,
7  821000  Postkarten,  25  663  000  Drucksachen,  Zeitungsnummern,  Geschäftspapiere  und
Warenprobensendungen,  219  000  Postanweisungen,  194000Postaufträge,  222000  Pakete,
33  000  Briefe  mit  Wertangabe.  Die  Einnahmen  aus  dem  Post-  und  Telegraphenwesen
betrugen  5  727  000  Mark,  die  Ausgaben  4  592  000  Mark.
Dänemark  mit  den  Färöer  besaß  1897:  845  Postanstalten  und  9945  Briefkasten. ­
  5872  Personen  waren  in  Thätigkeit,  um  68  760  000  Briefe,  5  316  000  Postkarten, ­
  81  981  000  Drucksachen,  Zeitungsnummern,  Geschäftspapiere  und  Warenprobensendungen, ­
  2  390000  Postanweisungen,  2  980  000  Pakete  und  862  000  Briefe  mit
Wertangabe  postalisch  zu  behandeln.  Vereinnahmt  wurden  8167000  Mark,  verausgabt
7  431000  Mark.
Schweden  hatte  1898:  2485  Postanstalten  und  4712  Briefkasten.  Das  Personal
bestand  ans  7112  Beamten  und  Unterbeamten.  Zur  Versendung  gelangten  80  557  000
Briefe,  9  366  000  Postkarten,  128  398  000  Drucksachen,  Zeitungsnummern,  Geschäftspapiere ­
  und  Warenprobensendungen,  2  301000  Postanweisungen,  416  000  Postaufträge
und  Nachnahmebriefe,  1  264  000  Pakete  und  1  645  000  Briefe  mit  Wertangabe.  Die
Einnahmen  stellten  sich  auf  11  859  000  Mark,  die  Ausgaben  auf  10  836  000  Mark.
In  Norwegen  waren  1898:  2190  Postanstalten  und  3249  Briefkasten  vorhanden. ­
  Die  Zahl  der  Postbediensteten  betrug  3439.  Unter  den  101  266  000  mit  den
Posten  beförderten  Gegenständen  befanden  sich  39  571  000  Briefe,  4  269  000  Postkarten,
54  121  000  Drucksachen,  Zeitungsnummern,  Geschäftspapiere  und  Warenprobensendungen,
327  000  Postanweisungen,  2000  Postaufträge,  648  000  Pakete,  2  328  000  Briefe  mit
Wertangabe.  Eingenommen  wurden  4997  000  Mark,  ausgegeben  dagegen  4  648  000  Mark.
In  Griechenland  gab  es  1897:  362  Postanstalten  und  580  Briefkasten.  Das
Personal  bestand  aus  963  Post-  und  Telegraphenbeamten.  Expediert  wurden  9  131  000
Briefe,  288  000  Postkarten,  8  825  000  Drucksachen,  Zeitnngsnummern,  Geschäftspapiere
und  Warenprobensendungen,  77  000  Postanweisungen,  154  000  Pakete.  Die  Einnahmen
berechneten  sich  auf  3  241000  Mark,  die  Ausgaben  auf  2  048  000  Mark.  In  diesen
Beträgen  sind  die  für  die  Telegraphie  mit  enthalten.
            
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