Full text: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Rechts der zweistöckige Arbeiterunterkunftsbau mit Limonadefabrik, Arbeiterwaschräumen und 
Kleiderschränken, Brausebad, Speisesaal mit Wärmöfen für die Speisen, Arbeiterkantine und 
Beamtenkantine. 
Daimler-Motoren-Gesellschaft, 
Stuttgart-Untertürkheim und Zweig 
niederlassung Berlin-Marienfelde. 
ARBEITERUNTERSTÜTZUNGSKASSE. Die soziale Fürsorge für unsere Arbeiter 
pflegen wir in erster Linie durch eine Arbeiterunterstützungskasse für erkrankte Arbeiter 
und deren Familien. Diese Unterstützungskasse erhält vor allem nach dem jährlichen 
Geschäftsabschluß aus dem Reingewinn Zuweisungen laut Geschäftsbericht. Außer 
dem werden der Kasse die Pachtsummen zugeführt, welche die Stuttgarter Brauereien 
zu entrichten haben, denen der Biervertrieb in den Räumen der Fabrik gestattet ist. 
Ferner kommen ihr die Einnahmen aus der Fabrikbadeanstalt zugute und ebenso 
die von den Arbeitern eingezogenen Strafgelder. 
Als eine weitere Leistung der Daimler-Motoren-Gesellschaft für ihre Arbeiter ist ein 
zu 4 % verzinsliches 
DARLEHEN im Betrag von 150 000 M. zu nennen, welches die D.-M.-G. einer Bau 
genossenschaft überlassen hat, die sich aus Arbeitern der D.-M.-G. zusammensetzt. Zweck 
dieser Baugenossenschaft ist die Errichtung von 
ARBEITERWOHNHÄUSERN auf hiesiger Markung. Drittens besteht seit dem Jahre 1912 
-eine besondere
	        
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