Fremdenverkehr
Fremdenverkehr Alljährlich besuchen Hunderttausende von Fremden
die Schweiz, um die Schönheit des Landes zu genießen,
um sich in der Ruhe und in der reinen Luft der Bergeshöhen
von der Alltagsarbeit zu erholen, oder um an den
Heilquellen Genesung zu finden. Für die vom Besuch
bevorzugten Gegenden ist der noch beständig anschwellende
Strom der Vergnügungsreisenden und Kurbedürftigen
längst von hoher Bedeutung geworden, verdanken sie doch
dem Fremdenverkehr einen großen Teil ihres Wohlstandes.
Entwicklung Der gewaltige Fremdenverkehr der Gegenwart geht
auf bescheidene Anfänge zu Beginn des vorigen Jahrhunderts
zurück. Die ersten Besuche galten dem Rheinfall,
dem Rigi, dem Vierwaldstätter-, Genfer- und Zürichsee.
Allmählich kamen auch die Landschaften der Nordalpen,
vor allen das Berner Oberland an die Reihe. Erst seit
wenigen Jahrzehnten sind auch die inneren Teile der
Alpen, Graubünden mit dem Engadin und das Wallis
im vollen Maß dem Fremdenstrom erschlossen worden.
Fremdengebiete Heute dürfen als die von Fremden und Einheimischen
meist besuchten Gegenden gelten: 1. Der Genfersee
mit den Kurorten Vevey, Clärens, Montreux, Territet-Glion
am Ufersaum des Weingeländes von Lavaux;
ebenso weisen Lausanne und Genf einen regen Fremdenbesuch
auf, das letzte auch als Ausgangspunkt für die
Reise ins Tal von Chamonix am Fuße des Mont Blanc.
2. Das Wallis, wo inmitten des Hochgebirges Zermatt
den Mittelpunkt für die Touristen bildet. 3. Das
Berner Oberland mit dem Brienzer- und Thunersee