Full text: Die Schweiz

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tigen Rentenbriefen der Kapitalisirungscoefficient 22 11 /so und der 
Ablösungsbetrag 4444.44 Kronen. Die 5714.28 Kronen in SVsper- 
zentigen Rentenbriefen tragen jährlich ebenso 200 Kronen Zin 
sen. wie die 5000 Kronen in 4perzentigen Rentenbriefen, oder 
die 4444.44 Kronen in IVsperzentigen Rentenbriefen. 
Wir haben jedoch proponirt, den Ablösungsbetrag in einer 
Höhe festzusetzen, dass dessen Zinsen der Rente annähernd 
gleichkommen, aber dieselbe nicht decken; die Zinsen der Ren 
tenbriefe können etwas unter der abzulösenden Rente bleiben. 
Der Rentenberechtigte nimmt für die grossen Vortheile, 
welche ihm aus der Ablösung der Rente erwachsen, sehr gerne 
einen Ablösungsbetrag an, dessen Zinsen etwas unter der ab 
gelösten Renten bleiben. Das obige Beispiel als Grundlage an 
genommen, könnte der Ablösungsbetrag in 3V2perzentigen Ren 
tenbriefen das 27fache, in 4perzentigen Rentenbriefen das 23 2 /3- 
fache und in 4V2perzentigen Rentenbriefen das 21fache der Rente 
sein, in welchen Fällen der Rentenberechtigte für die abzulösende- 
Rente von 200 Kronen als Ablösungsbetrag entweder 
200X27=5400 Kronen in SVsperzentigen Rentenbriefen erhält.,, 
welche 189 Kronen Zinsen ab werfen, oder 200X23Vs=4733 Kro 
nen in 4perzentigen Rentenbriefen, welche 189.32 Kronen Zinsen 
abwerfen, oder aber 200X21=4200 Kronen in iVsperzentigen Ren 
tenbriefen, welche 189 Kronen Zinsen tragen. 
Der Ablösungsbetrag ist in Rentenbriefen nach deren Nenn 
wert]). flüssig zu machen und nur die in Rentenbriefen nicht be 
gleichbaren Kapitalrestbeträge sind in Barem auszuzahlen. Die 
Rentenbriefe sollen in Appoints mit verschiedenem Nennwerthe 
ausgegeben werden und um auch seitens des kleinen Kapitals 
eine Nachfrage nach denselben zu ermöglichen, welche auf den 
Kurs der Rentenbriefe eine günstige Wirkung ausübt, würde 
es sich empfehlen, die Rentenbriefe auch in kleineren, nament 
lich in Abschnitten von 100, 120, 200 Kronen auszugeben. Hie- 
für spricht auch der Umstand, dass hiedurch der Ablösungsbetrag 
leichter ausschliesslich in Rentenbriefen ausbezahlt werden kann, 
ohne dass es nothwenclig wäre, grössere Kapitalrestbeträge in 
Barem flüssig zu machen. Nach der Analogie des § 16 des Ges.- 
Art. XXXII. v. J. 1897 sollen die Rentenbriefe zu einzeln über 
einen Nennwerth von weniger als 100 Kronen nicht lauten kön 
nen, nachdem es praktisch unbegründet wäre, bei Schuldver 
schreibungen unter diesen Betrag zu gehen. 
Den Ablösungsbetrag nebst Zinsen hat der Rentengutsbe 
sitzer zu tilgen. Zu diesem Zwecke ist der Letztere verpflichtet,, 
an die Rentenbank eine Annuitätsbankrente zu zahlen, insolange
	        
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