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Rheintal licher Wein. Die fruchtbaren Niederungen des Klettgaus
und des Rheintals werden von dem Hauptteil der
Bevölkerung bewohnt. Der Rhein fließt von Osten her
auf den Eingang des Klettgans und den Abfall der
Juratafel zu und biegt hier nach Süden ab. Er fand
nach der Eiszeit nicht überall das verschüttete Bett wieder
auf, trat unterhalb der Umbiegungsstelle aus eine
Kalkbank und stürzt nun in dem imposanten, 24 m
hohen Rheinfall zu dem ehemaligen Flußlauf hinunter.
Der Rheinfall gehörte früher mehr als heute zu den
berühmtesten und meist besuchten Naturwundern unseres
Landes. Flußabwärts beschreibt der Rhein eine mächtige
Schlinge und wendet sich hierauf nach Süden, um
von der Tößmündung an wieder die ursprüngliche Westrichtung
einzuschlagen.
Orte Die Täler aus dem Randen treten gegen den
Rhein hin bei Schaffhausen fächerartig zusammen.
Schaffhausen, 18000 Einwohner, mit seinen erkergeschmückten
Häusern und dem massigen Bau der Hügelfestung
„Munot" ein mittelalterliches Städtebild, ist der
Hauptort des 46100 meist protestantische Bewohner
zählenden Kantons. Die aufblühende Industrie des
Landes hat ihren Sitz weniger in der Hauptstadt selbst
(Spinnereien), als in dem rheinabwärts gelegenen Neuhausen,
das für seine Fabriken (Aluminium, Waffen,
Eisenbahnwagen) einen Teil der Wasserkraft am Falle
ausnutzt. Bon Schaffhausen zum Untersee und nach
Konstanz besteht eine Dampfschiffverbindung. Zum Klettgau
gehören das Städtchen Neunkirch und die weinberühmten
Dörfer Ober- und Unterhallau. An
den Westabfall der Randenhöhen lehnt sich Schleitheim;
nahe der Ostgrenze liegt an dem Flüßchen Biber
und an der Bahnlinie Schaffhausen-Singen-Konstanz
das durch urgeschichtliche Funde bekannte Th a in gen.
Ein kleines, auf drei Seiten von deutschein Boden umschlossenes
Gebiet des Kantons hat das altertümliche
Städtchen Stein am Rhein zum Mittelpunkt; dazu