Full text : Die Schweiz

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Markt  kommen.  Am  Südufer  des  Murtensees  ist  das
mit  Laubengängen  und  guterhaltenen  Ringmauern  gezierte ­
  Städtchen  Murten  der  Mittelpunkt  des  Seebezirkes ­
  und  Kreuzungsstelle  der  Broyetalbahn  und  der
elektrisch  betriebenen  Linie  Freiburg-Murten-Jns.  Weiterhin ­
  berührt  die  Broyetalbahn  das  Bauerndorf  Kerzers
am  Rande  des  Großen  Mooses.
Die  139  700  Einwohner  des  Kantons  Freiburg
sprechen  zu  mehr  als  zwei  Dritteln  französisch  und  bekennen ­
  sich,  mit  Ausnahme  des  protestantischen  Murtenbietes,
  zur  katholischen  Kirche.
Ulcradt.
Ähnlich  dem  Kanton  Bern  wiederholt  das  Waadtland ­
  im  kleinern  Maßstab  den  Aufbau  der  Schweiz.
Bon  den  Diablerets  in  der  Hauptkette  der  Nordalpen
reicht  es  über  die  Voralpen  zum  Mittelland  hinaus,
das  in  langgestrecktem  Ufersaum  im  Süden  zum  Becken
des  Genfersces  abfällt,  und  umfaßt  weiterhin  die  höchsten ­
  Ketten  im  südwestlichen  Abschnitt  des  Schweizer
Jura.
Über  dem  Südostabfall  des  Waadtländer  Jura
erheben  sich  als  schwach  anschwellende  Kuppen  die
Dole  1678  m,  die  wegen  ihrer  weiten  Rundsicht
viel  bestiegen  wird,  der  Noirmont  1560  in  und  der
Mt.  Tendre,  mit  1680  in  der  höchste  Punkt  des  Schweizer
Jura.  Hinter  dieser  vordersten  Kette  liegt  in  rund  1000  in
Meereshöhe  das  Längstal  der  Orbe,  die  Vallee  de  Joux,
nach  Nordwesten  abgeschlossen  durch  die  mit  prachtvollen
Waldungen  besetzte  Grenzkette  des  Mt.  Nisoux  1423  m.
Das  Hochtal  birgt  in  seinem  untern  Ende  den  Jouxsee,
dessen  Wasser  durch  Schlundlöcher  im  zerklüfteten  Kalkstein ­
  verschwindet  und  jenseits  des  unten  abgeriegelten
Tales  hinter  Ballorbe  als  mächtige  Stromquelle  wieder
zutage  tritt.  Das  rauhe,  durch  lange  und  strenge  Winterausgezeichnete
  Jouxtal  ist  mit  volksreichen  Dörfern  ein

Bo»

Landschaften

Waadttänder
Jura

Orte  und
Erwerb
            
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