Full text : Die Schweiz

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Uznach  oberhalb  des  Zürichsees  hat  ein  ansehnliches
Lager  von  Schieferkohlen,  zwischen  Ablagerungen  der
Eiszeit  eingeschlossen.  Sie  sind  dadurch  entstanden,
daß  Wälder  vom  Gletscherschutt  zugedeckt  wurden  und
unter  Luftabschluß  verkohlten.  In  den  früher  benutzten
Schieferkohlengruben  von  Dürnten  und  Mörswil  ist  der
Betrieb  eingestellt  worden.  Im  Rhonetal  liefern  vier
Bergwerke  einen  bescheidenen  Ertrag  an  Anthrazit,
während  zahlreiche  andere  Minen  bereits  verlassen  sind.
Tori  Torf.  Eine  beträchtliche  Zahl  von  Torfmooren
ist  über  alle  drei  Gebiete  des  Landes  zerstreut;  die
meisten  gehören  dem  Mittellande  an.  Die  Torferde
bildet  infolge  des  Reichtums  an  halbverkohlten  Pflanzenbestandteilen ­
  ein  brauchbares  Brennmaterial,  das  meist
in  den  Dörfern  und  Städten  in  der  Nähe  der  Torflager
Absatz  findet.  Die  ausgedehntesten  Torfmoore  liegen
im  Jurahochtal  von  La  Sagne  und  Les  Ponts  und  im
Tal  von  la  Brevine,  im  bernischen  Seeland,  und  bei
Einsiedeln-Rothenthurm.
gat  ,  Salz.  Bier  Salinen  decken  mit  einer  jährlichen  Produktion ­
  von  über  650  000  q  nahezu  den  Gesamtbedars
des  Landes  an  Kochsalz.  Es  sind  das  Bergwerk  von  Bex
im  waadtländischen  Rhonetal  und  die  Salinen  am
Rhein:  Schweizerhalle  bei  Basel,  Riburg  und  Rheinfelden
  im  Kanton  Aargau.  1913  ist  ein  neues  Salzlager ­
  bei  Klingnau  erbohrt  worden.  In  Bex  wird  das
Salz,  mit  Gips  und  Tongestein  vermischt,  im  Berg.
inuern  abgebaut.  Die  Rheiusalinen  dagegen  gewinnen
es  durch  Bohrlöcher,  die  auf  das  Salzlager  hinunterreichen. ­
  Wasser  wird  hineingeleitet,  als  Salzlauge
(Soole)  heraufgepumpt,  gereinigt  und  verdampft;  dabei
bleibt  das  Kochsalz  zurück.
Granit,  Gneis  Granit,  Gneis.  Die  Schweiz  ist  reich  an
Bausteinen  verschiedener  Art.  Das  zäheste  und  widerstandsfähigste ­
  Material  liefern  der  Granit  und  der
Gneis,  die  in  der  Urgesteinszone  der  Hochalpen  zu
Tage  liegen.  Der  Gneis  ist  nach  einer  Richtung  liecht
            
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