Full text: Die Schweiz

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jurassischen Uhrenbezirkes nimmt Ste. Croix mit seinen 
Fabriken für Musikwerke und Phonographen 
eine Sonderstellung ein. 
Die Erzeugnisse der Brienzer Holzschnitzler ei Holzindustrie 
gehen teils direkt ins Ausland, teils werden sie an den 
schweizerischen Fremdenorten verkauft. In neuerer Zeit 
hat sich die Schnitzlerei über die altgewohnten Formen 
hinaus der Innenausstattung zugewendet und findet 
in der Verzierung von Möbeln eine lohnende Arbeit. 
Chalet-,Parkette rie- und Möbelfabriken ver 
treten andere Gebiete der Holzindustrie. Die Papier- 
fabrffen der Schweiz, die von Biberist bei Solothurn 
an der Spitze, vermögen trotz ihrer starken Produktion 
nicht, die beträchtliche Einfuhr von Papierwaren entbehrlich 
zu machen. 
Die Schuhfabrikativn, mit Schönenwerd bei Schuh- 
Olten als Hauptsitz, hat es bereits zu einem Export von fahrn-mo» 
14 Mill. Fr. gebracht, dem allerdings ein ungefähr gleich 
hoher Import gegenübersteht. Die schweizerischen Fa 
briken beziehen das Leder größtenteils aus dem Ausland; 
dafür vermag die Schweiz ihres Viehreichtums wegen 
Häute für einen um wenig geringeren Betrag auszuführen. 
Die chemische Industrie mit dem Mittelpunkt Chemische 
in Basel hat sich in rascher Entwicklung mit einer Aus- Industrie 
fuhr von 47 Mill. Fr. einen hohen Rang unter den 
schweizerischen Industrien gesichert. Sie verlegt sich 
vorzugsweise aus die Herstellung von Anilinfarben, 
Säuren und Heilmitteln. Eine Reihe von Wasserkraft- 
anlagen liefern die Erzeugnisse der Elektrochemie, 
wie Kalziumkarbid (für die Azetylenbeleuchtunq) und 
chlorsaures Kali. 
Von der N a h r u n g s - und G e n u ß m i t t e l i n - Nahrung- „>»> 
du st rie ist hier noch die Herstellung von Schokolade, 
Konserven, Bier und Tabak zu erwähnen. Über Käse 
und kondensierte Milch siehe Milchproduktivn Seite 68. 
Die Fabrikation von Schokolade ist aus kleinen Schokolade 
Anfängen der 80er Jahre zu einer Hauptindustrie mit
	        
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