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der Stadt den Übergang vom Getreidebau zu Wiesen
bau und Viehzucht beschleunigte, ist im Abschnitt über
die Landwirtschaft gesagt worden.
Im ganzen genommen hat der Aufschwung der Förderung der
Jndustrie auch den Landbau mächtig gefördert. Mit der randwnijchaft
starken Zunahme der industriellen Bevölkerung fanden
die Lebensmittel immer besseren Absatz und stiegen im
Preise. Die verstärkte Nachfrage spornte zu einem sorg
fältigen, auf größten Ertrag gerichteten Bodenbau an
und steigerte den Wert des landwirtschaftlichen Grund
besitzes. Will der Landwirt seine Erzeugnisse vorteilhaft
verkaufen, so muß die Zufuhr aus dem Ausland zurück
gedämmt werden; ihm ist mit hohen Einfuhrzöllen auf
die Lebensrnittel (z. B. Schlachtvieh. Wein) am besten
gedient. Die Industrie dagegen hat ein Interesse an
wohlfeilen Nahrungsmitteln; eine teure Lebenshaltung
treibt die Arbeitslöhne und damit auch den Preis der
Fabrikate in die Höhe und erschwert den Wettbewerb
mit der ausländischen Industrie. Gleich den andern
Industrieländern muß auch die Schweiz in den Zoll
verträgen die einander widersprechenden Forderungen der
Landwirtschaft und der Industrie berücksichtigen.
Die Industrie unseres Landes beschränkt sich nicht Dezentralisation
auf wenige, große Fabrikstädte. Sie hat ihren Weg der Industrie
auch auf das Land und in die entlegenen Gebirgstäler
hinein gefunden. Hier sind die Bodenpreise niedriger,
Lebenshaltung und Arbeitslöhne meist billiger als in der
Stadt. Nicht selten bestimmt auch die Wasserkraft eines
Baches den Ort einer Fabrikanlage. In einzelnen Jn-
dustriegegenden steht beinahe in jedem Dorf eine Fabrik,
so im Gebiet der jurassischen Uhrenindustrie. Eine solche Verbindung von
Dezentralisation macht es vielen Arbeitern möglich, neben- d-ndb-u und
her noch Landwirtschaft zu treiben, als Nebenverdienst
und als Gegengewicht zur einseitigen Berufstätigkeit.
Die Verbindung von Landwirtschaft und Industrie wird
zur Regel in einzelnen Hausindustrien, wie Stickerei,
Band- und Seidenweberei. In den beiden letztgenannten