Full text : Ueber Betheiligung der Arbeiter am Unternehmergewinn

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Weigert.

la  loi  des  societes  ciyilisees,  et  qu’on  peut  etre  un  ouvrier  forgeron
admirable  sans  avoir  la  capacitd  necessaire  pour  discuter  les  clauses
d’un  oahier  des  charges  relatif  ä  l’adjudication  d’une  fourniture  de
rails,  ou  pour  aller  en  Angleterre  ouvrir  a  l’industrie  frauQaise  de
nouveaux  döbouches.
Je  n’admets  pas  non  plus  l’immixtion  des  ouyriers  sous  prdtexte
de  controle  dans  le  detail  des  comptes.  (Pag.  64.)
Das  sind  Ausdrücke,  wie  sie  nicht  energischer  und  treffender  gebraucht
werden  können.  Und  ich  bin  der  Ansicht,  daß  diese  nothwendige  Autorität
der  Leitung  durch  die  Betheiligung  der  Arbeiter  am  Unternehmer-Gewinn  in
schwerem  Maße  geschädigt  werden  würde.  Sie  möchte  bestehn,  so  lange  der
sich  herausstellende  Nutzen  ein  großartiger  ist,  die  den  Arbeitern  zufallenden
Dividenden  glänzende  sind,  aber  auch  dann  würde  der  auf  den  Einzelnen
entfallende  verhältnißmäßig  kleine  Antheil  gewiß  Unkundige  oder  Uebeldenkende
stutzig  machen.  Sobald  jedoch  die  Gewinne  gering  sind,  oder  ganz  ausfallen, ­
  würde  sich  Mißtrauen  einstellen,  Unzufriedenheit  und  Feindschaft  zu
Tage  treten.
Die  Bilanzen,  wenn  sie  selbst  den  Einzelnen  zur  Einsicht  frei  ständen,
werden  nicht  verstanden,  die  Zahlen  und  Endresultate  würden  gesehen,  aber
ihre  Berechtigung  nicht  begriffen  werden.  Die  Folgen  ungünstiger  Geschäftslagen ­
  und  Conjuncturen  würden  dem  Unternehmer  als  Unfähigkeit, ­
  Trägheit,  unreelle  Handlungsweise  zur  Last  gelegt,  das
Vertrauen  zu  dem  Geschäft  in  dem  Arbeiter  und  in  weiteren  Kreisen
untergraben  werden.  Der  redlichste,  wohlwollendste  Mann  würde  noch  ganz
anders,  wie  das  Directorium  einer  Actiengesellschaft,  das  der  aufrührerischsten
Generalversammlung  eine  schlechte  Bilanz  mittheilt,  den  Haß  und  die  Verachtung ­
  seiner  Arbeiter  als  Lohn  für  sein  Entgegenkommen  ernten.  Welches
ist  der  Grund,  der  in  den  letzten  Jahren  der  Gründungen  so  viele  Unternehmer ­
  von  der  Umwandlung  ihrer  Fabriken  in  Actiengesellschaften  abgehalten ­
  hat?  Sie  sagten  sich:  Wir  sind  intelligent  genug,  um  unser  Unternehmen ­
  allein  zu  leiten,  wir  haben.  die  nöthigen  Mittel  zu  feiner  Fortführung, ­
  wir  wollen  die  Früchte  unseres  Schaffens  genießen  und  den  Schaden
allein  tragen;  uns  nicht  der  Unannehmlichkeit  aussetzen,  wenn  uns  durch
widrige  Umstände  Verluste  erwachsen,  der  Kritik  von  Leuten  unterworfen  zu
sein,  die  als  Demagogen  der  Generalversammlungen  aus  Unverstand  oder
böser  Absicht  an  unserer  ihnen  weit  überlegenen  Einsicht  und  Ehre  inäkeln
dürfen.  Und  ähnliche  Motive  werden  für  den  umsichtigen  Unternehiner  obwalten ­
  müssen,  die  Frage  von  der  Betheiligung  der  Arbeiter  am  Gewinn  in
vorsichtigste  Erwägung  zu  ziehn.
Die  Autorität  des  Unternehmers  würde  ferner  auch  in  folgender  Weise
stark  gefährdet  fein.  Einen  wesentlichen  Einfluß  auf  die  Rentabilität  von
Fabriken  üben  die  zur  Anwendung  kommenden  Maschinen.  Mit  wunderbarem
Erfolge  arbeitet  die  Technik  daran,  die  Leistungsfähigkeit  der  Maschinen  zu
erhöhen:  Der  Handwebestuhl  wird  von  dein  Maschinenstuhl  besiegt,  die  Handspindel ­
  durch  die  Spinnmaschine,  diese  wieder  durch  den  Selfactor,  die
            
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